In den Informationssendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) wird in jüngster Zeit oft von der Zeitenwende geredet. Der Zwangsgebührenzahler fragt sich: Wann wird sie wohl bei ADR, ZDF und Deutschlandradio greifen? 

Den drei Institutionen fließen mehr als 8,4 Milliarden Euro aus der Gebühr zu, die vor der Zeitenwende um 86 Cent auf 18,36 Euro erhöht wurde. Mit den mehr als 8 Milliarden, die auf diesem Weg zusammenkommen, unterhält der ÖRR rund 20 TV-Kanäle, über 70 Radiowellen die neun regionalen ARD-Rundfunkanstalten unterschiedlicher Größe, von winzig bis riesig.

Großen Unmut erregte der ÖRR in jüngerer Zeit mit Verschwendung und der Forderung nach höheren Gebühren. Dabei hat er das, was ihm zufloss, gar nicht vollständig ausgegeben. Es blieb ein Überhang von mehr als 350 Millionen Euro. Das Geld könnte genutzt werden, um die Gebühren zu senken. – Ulrich Horn

Deutschlandfunk – Der Fall Schlesinger

Helmut Hartung (FAZ) – Wie hoch steigt der Rundfunkbeitrag?

Michael Hanfeld (FAZ) – Ein paar Millionen hier, ein paar Milliarden da

Bild – Wir zahlen hunderte MiIlionen zu viel TV-Gebühr

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