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Nebenbei

  • Es geht noch schlechter

    Um die Deutsche Bank und die Commerzbank steht es schlecht. Bundesfinanzminister Scholz (SPD) möchte ihren Verfall stoppen. Sie sollen sich zusammenschließen. Er hofft, vereint könnten sie eine stärkere Rolle spielen. Die Verhandlungen haben gerade begonnen. Sie werden beide Banken zunächst weiter schwächen. Um größeres Gewicht zu gewinnen, müssen sie Kosten senken. Sie gilt, Stellen zu streichen und Zweigstellen zu schließen. Beide Geldhäuser beschäftigen insgesamt gut 130.000 Menschen. Soll der Zusammenschluss den gewünschten Gewinn bringen, könnten 20.000 bis 50.000 Stellen wegfallen. Was werden die Mitarbeiter bei diesen Aussichten tun? Sie werden sich fragen, ob sie es sind, die demnächst auf der Strecke bleiben. Viele werden alles daransetzen, einen anderen Arbeitgeber zu finden. Sie werden sich umhören, Bewerbungen schreiben, sich auf Bewerbungsgespräche vorbereiten. Sie werden ihre finanziellen Verhältnisse straffen, um drohende Durststrecken zu überstehen. Sie werden sich zum Abwehrkampf gegen den Zusammenschluss formieren und an Protestaktionen teilnehmen. Bis die Vereinigung in trockenen Tüchern ist, falls es zu ihr kommt, wird einige Zeit ins Land gehen. Derweil werden sich die Beschäftigten mehr mit sich selbst als mit den Geschäften ihrer Bank befassen. Ist es abwegig abzunehmen, dass sich die schlechte Ertragslage der beiden Banken in nächster Zeit noch verschlechtern wird? – Ulrich Horn

Archive | Politik

Trump: Nicht Berserker, nur Würstchen

Dienstag, 23. April 2019

12 Kommentare

Donald Trump wird Mitte Juni 73. Sein Leben lang hat er Menschen getäuscht. Das Bild, das er über sich verbreitete, zerplatzte, je länger er sich als Geschäftsmann ausgab. Er änderte sich auch nicht, als er jeden Kredit verspielt hatte und sich nur noch die Deutsche Bank auf ihn einließ. Er blieb, wie er ist. Nur behauptete er immer dreister, was er von sich zum Vorschein brachte, wäre gut. Seine Arroganz missdeuteten viele US-Bürger als Cleverness. Ein Irrtum, der ihn ins Weiße Haus trug. [weiter]

Brexit: In Großen Koalitionen ungeübt

Montag, 8. April 2019

5 Kommentare

Der Verdruss über die Brexit-Vorgänge im Unterhaus wächst in der EU, weil sich die britische Politik vom sachlich Erforderlichen gelöst hat. Das Volk beauftragte die Parteien, den Brexit zu vollziehen. Der Auftrag gilt, auch wenn ihn seine Befürworter mit Lügen und womöglich rechtswidrigen Manipulationen erzwangen. Seither geht es im Königreich darum, den Brexit so zu organisieren, dass er den Schaden für Großbritannien minimiert. An dieser Aufgabe ist die britische Politik bisher gescheitert. [weiter]

Brexit: Das Unterhaus wirkt überfordert

Freitag, 29. März 2019

8 Kommentare

Seit vielen Wochen versucht die britische Premierministerin May vergeblich das Ausstiegskonzept, das sie mit der EU aushandelte, vom Unterhaus absegnen zu lassen. Alle Abstimmungen fielen gegen sie aus. Diesen Umstand machen sich ihre innerparteilichen Gegner zunutze. Sie werfen ihr vor, den Brexit zu chaotisieren, und versuchen, sie mit der Abstimmungsblockade aus dem Amt zu treiben. Dabei ist es nicht May, die den Brexit chaotisiert, sondern das Parlament. Die Abgeordneten zeigen sich hoffnungslos überfordert. [weiter]

Große Koalition: Ruhiges Fahrwasser gesucht

Dienstag, 12. März 2019

3 Kommentare

Keine Partei hat etwas zu verschenken. Die SPD schon gar nicht. Warum sollte sie der Union helfen, sich unter besten Bedingungen zu erneuern? Wer will der SPD verübeln, dass sie sich dagegen wehrt, während der Legislaturperiode einen fliegenden Wechsel von Merkel zu Kramp-Karrenbauer hinzunehmen und die neue CDU-Chefin für die Bundestagswahl 2021 mit dem Kanzlerinnenbonus zu beglücken? Die SPD ist zwar für manchen Blödsinn gut. So töricht aber ist sie nicht. [weiter]

Wie viele Klosorten braucht Deutschland?

Donnerstag, 7. März 2019

6 Kommentare

Darf CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer als Karnevalistin auftreten? Darf sie sich in dieser Rolle über Minderheiten lustig machen? Sind die Intersexuellen eine Minderheit? Hat sich die CDU-Chefin über sie lustig gemacht? Womöglich sogar über die viel größere Minderheit der Männer? War ihr Karnevalsauftritt geschmacklos? Was hat Karneval mit Geschmack zu tun? [weiter]

SPD: Wunschtraum und Wirklichkeit

Montag, 25. Februar 2019

5 Kommentare

Will jemand wissen, warum die einstige Volkspartei SPD heute bei dürftigen 15 Prozent liegt? Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, Kutschaty, gibt Auskunft. In einem Zeitungsbeitrag schildert er die Lage Deutschlands und seiner Partei. Und auch, wie sie Deutschland retten will. Bei der Lektüre wird klar, warum die SPD auf dem Bauch liegt und warum sie wohl nicht auf die Beine kommen wird. [weiter]

SPD: Nur noch Frösche auf dem Baum

Montag, 18. Februar 2019

5 Kommentare

In den Medien ist das Spekulationsfieber ausgebrochen, seit die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD kürzlich ihren Kurs änderten. Die Unionsparteien rückten ein wenig nach rechts, die SPD etwas nach links. Prompt machten Beobachter ihren Kunden weis, beide Formationen steuerten auf den Bruch der Großen Koalition zu. [weiter]

Noch eine hässliche Seite der EU

Sonntag, 27. Januar 2019

10 Kommentare

Die EU zeigt sich von ihrer hässlichen Seite. Rumäniens Regierung hat einen miserablen Ruf. Die EU wirft ihr vor, Korruption zu begünstigen und rechtsstaatliche Prinzipien zu verletzten. Ungeachtet dieser Missstände lässt sich der EU-Rat, in dem sich die Regierungschefs der EU-Staaten versammeln, seit dem Jahreswechsel für sechs Monate von der rumänischen Regierung koordinieren und repräsentieren. [weiter]

CDU: Auf den Spuren der SPD

Montag, 7. Januar 2019

3 Kommentare

Die CDU ist von sich ergriffen. Während die SPD in den vergangenen Monaten zur Kleinpartei schrumpfte, fühlt sich die CDU trotz ihrer schweren Verluste bei der Hessenwahl aufgeblüht. Seit Merkel ankündigte, den Vorsitz abzugeben, freut sich die Partei über ihre neue Bewegungsfreiheit. Wie lange wird die Freude anhalten? Die CDU scheint zu vergessen, dass sie sich auf dünnem Eis bewegt. [weiter]

Dem Berliner Flughafen droht Konkurrenz

Mittwoch, 19. Dezember 2018

4 Kommentare

Der deutsche Michel trägt sein Kreuz wie Hiob. Seit Jahren sprudeln die Steuerquellen. Seit Jahren fehlen Betreuungsplätze und Betreuer für Kinder. Seit Jahren blockieren Funklöcher und schwache Leitungen die wirtschaftliche und private Kommunikation. Seit Jahren wächst der Mangel an Pflegekräften. [weiter]