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Nebenbei

  • Merz: Auf dem Sprungbrett?

    CDU-Mitglied Merz will in die Politik zurück. Lange fand er keinen Zugang. Der CDU-Vorsitz, der ihm den Weg ins Kanzleramt öffnen sollte, wurde an Kramp-Karrenbauer vergeben. Andere Parteiämter kommen für ihn nicht infrage. Vorerst würde er sich mit einem Ministerium begnügen. Doch alle Ressorts sind besetzt. – Nun wird er Ratgeber der CDU. Ist er in deren Rumpelkammer gelandet, oder steht er doch auf dem Sprungbrett? Seine konservativen CDU-Anhänger meinen, die Aufgabe eines Beraters sei für einen Mann wie Merz zu popelig. Dabei verschafft sie ihm größere Bewegungsfreiheit als eine Parteifunktion. – Wer wird für die CDU-Konservativen sprechen, wenn Schäuble in Pension geht? Wahrscheinlich Merz. Vor der Bundestagswahl 1998 war klar, dass die Union mit Kohl an der Spitze verlieren würde. Schäuble wagte damals nicht, Kohl zu verdrängen. Wird der Berater Merz den Mut finden, demnächst Kramp-Karrenbauer wegzuschieben? Oder reicht es nur dazu, hinter ihr den Schäuble zu spielen? – Ulrich Horn

Geht Putin die Puste aus?

Dienstag, 31. Juli 2018

Nebenbei

Wirtschaftlich ist Russland alles andere als eine Weltmacht. Es hat viermal so viele Einwohner wie Belgien, Niederlande, Luxemburg und Dänemark zusammengenommen. Dennoch erwirtschaften die vier kleinen EU-Staaten ein größeres Bruttoinlandsprodukt als Russland. Es erhebt den Anspruch, Weltmacht zu sein. Er basiert auf den atomaren und konventionellen Waffen und auf der Bereitschaft der politischen Führung, sie einzusetzen. Russlands ökonomische Schwäche, die durch die Sanktionen der EU und der USA verschärft wird, schlägt längst auf den Militärkomplex durch. Russland kann seine Rüstungspläne nicht umsetzen. Es muss sie reduzieren. Um finanzielle Spielräume zu gewinnen, will die Regierung das Renteneintrittsalter drastisch erhöhen – bei Männern um fünf auf 65 Jahre, bei Frauen um acht auf 63 Jahre. Erreichen Russen und Russinnen das durchschnittliche Lebensalter, könnten Männer die Rente nur noch zwei Jahre lang genießen, Frauen immerhin noch 14 Jahre. Kein Wunder, dass der Reformplan unbeliebt ist. 90 Prozent aller Russen lehnen ihn ab. Zehntausende haben gegen ihn protestiert. An dieser Stelle versagt Putins Großmachtpropaganda im eigenen Land.- Ulrich Horn

 

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Ein Kommentar zu “Geht Putin die Puste aus?”

  1. wolfgang fubel sagt:

    Wir sollten mal ganz still sein und ein bisschen in uns gehen, bevor wir mit den Finger immer wieder auf Russland zeigen! Als Vorbild für andere Staaten eignet sich diese „Westliche Wertegemeinschaft“ schon lange nicht mehr! Aber man kann ja alles schön reden.
    Die meisten Bundesbürger haben sogar diese Regierung abgelehnt, aber Trotzdem machen die weiter. Wir sollten bei uns zuerst sauber machen, bevor wir den Dreck in anderen Ländern kritisieren!!

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