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Nebenbei

  • Die Torhüter und ihre Teams

    Warum spielt Fußballtorwart Neuer nicht mehr bei Schalke? Und warum sein Kollege ter Stegen nicht mehr bei Gladbach? Beide Spieler waren zu gut für diese Vereine. Beide zählen weltweit zu den besten Torhütern. Beide wollen auf ihrem Niveau spielen. Deshalb wechselten sie zu Mannschaften, die zu den besten der Welt zählen, Neuer zu Bayern München und ter Stegen zum FC Barcelona. In Fußballkreisen wird gerade darüber gestritten, wer von beiden in der Nationalmannschaft spielen soll. Dort steht fast immer Neuer im Tor, ter Stegen sitzt – trotz ähnlicher Leistungen wie Neuer – meistens auf der Reservebank und ist unzufrieden. Er will öfter zum Zuge kommen. Über dieses Problem beharken sich sogar führende Fußballfunktionäre. Der Laie staunt und fragt sich: Warum legen Torleute von Weltklasse Wert darauf, das Tor einer zweitklassigen Nationalmannschaft zu hüten? Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 versäumten der DFB und sein Cheftrainer Löw, das Nationalteam systematisch zu erneuern. Weltklassespieler wie Neuer und ter Stegen passen nicht in das schwache Team. So, wie sie Schalke und Gladbach den Rücken kehrten, sollten sie auch auf Einsätze im Nationalteam verzichten. Es spielt viel zu tief unter ihrem Niveau. – Ulrich Horn

Geht Putin die Puste aus?

Dienstag, 31. Juli 2018

Nebenbei

Wirtschaftlich ist Russland alles andere als eine Weltmacht. Es hat viermal so viele Einwohner wie Belgien, Niederlande, Luxemburg und Dänemark zusammengenommen. Dennoch erwirtschaften die vier kleinen EU-Staaten ein größeres Bruttoinlandsprodukt als Russland. Es erhebt den Anspruch, Weltmacht zu sein. Er basiert auf den atomaren und konventionellen Waffen und auf der Bereitschaft der politischen Führung, sie einzusetzen. Russlands ökonomische Schwäche, die durch die Sanktionen der EU und der USA verschärft wird, schlägt längst auf den Militärkomplex durch. Russland kann seine Rüstungspläne nicht umsetzen. Es muss sie reduzieren. Um finanzielle Spielräume zu gewinnen, will die Regierung das Renteneintrittsalter drastisch erhöhen – bei Männern um fünf auf 65 Jahre, bei Frauen um acht auf 63 Jahre. Erreichen Russen und Russinnen das durchschnittliche Lebensalter, könnten Männer die Rente nur noch zwei Jahre lang genießen, Frauen immerhin noch 14 Jahre. Kein Wunder, dass der Reformplan unbeliebt ist. 90 Prozent aller Russen lehnen ihn ab. Zehntausende haben gegen ihn protestiert. An dieser Stelle versagt Putins Großmachtpropaganda im eigenen Land.- Ulrich Horn

 

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Ein Kommentar zu “Geht Putin die Puste aus?”

  1. wolfgang fubel sagt:

    Wir sollten mal ganz still sein und ein bisschen in uns gehen, bevor wir mit den Finger immer wieder auf Russland zeigen! Als Vorbild für andere Staaten eignet sich diese „Westliche Wertegemeinschaft“ schon lange nicht mehr! Aber man kann ja alles schön reden.
    Die meisten Bundesbürger haben sogar diese Regierung abgelehnt, aber Trotzdem machen die weiter. Wir sollten bei uns zuerst sauber machen, bevor wir den Dreck in anderen Ländern kritisieren!!

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