Schrift verkleinern Schrift vergrößern
RSS RSS-Feed

Nebenbei

  • Die Torhüter und ihre Teams

    Warum spielt Fußballtorwart Neuer nicht mehr bei Schalke? Und warum sein Kollege ter Stegen nicht mehr bei Gladbach? Beide Spieler waren zu gut für diese Vereine. Beide zählen weltweit zu den besten Torhütern. Beide wollen auf ihrem Niveau spielen. Deshalb wechselten sie zu Mannschaften, die zu den besten der Welt zählen, Neuer zu Bayern München und ter Stegen zum FC Barcelona. In Fußballkreisen wird gerade darüber gestritten, wer von beiden in der Nationalmannschaft spielen soll. Dort steht fast immer Neuer im Tor, ter Stegen sitzt – trotz ähnlicher Leistungen wie Neuer – meistens auf der Reservebank und ist unzufrieden. Er will öfter zum Zuge kommen. Über dieses Problem beharken sich sogar führende Fußballfunktionäre. Der Laie staunt und fragt sich: Warum legen Torleute von Weltklasse Wert darauf, das Tor einer zweitklassigen Nationalmannschaft zu hüten? Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 versäumten der DFB und sein Cheftrainer Löw, das Nationalteam systematisch zu erneuern. Weltklassespieler wie Neuer und ter Stegen passen nicht in das schwache Team. So, wie sie Schalke und Gladbach den Rücken kehrten, sollten sie auch auf Einsätze im Nationalteam verzichten. Es spielt viel zu tief unter ihrem Niveau. – Ulrich Horn

Aufgelesen … Nr. 39 – 2013

Donnerstag, 14. Februar 2013

Blog-Tipps

An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl interessanter Beiträge aus Blogs. Die Aussagen der Autoren geben nicht in jedem Fall meine Meinung wieder. (uh)

1. Politik

a. Der große Kahlschlag
Den Autoherstellern gehen so mit jeder Automatisierungswelle immer mehr Kunden verloren. Die Rolle der Autoindustrie als zentraler Beschäftigungsgarant ist ohnehin in den meisten Ländern Europas längst Geschichte.
Aus: Gegenblende

b. Der listige Ratzinger

Ratzinger versucht einen Befreiungsschlag aus der Mitte des Orkans, in dem sich sich die geistlichen Hirten befinden. Hatten nicht kürzlich noch deutsche Kardinäle von einem Kesseltreiben oder gar einer Pogrom-Stimmung gegen die katholischen Institutionen gesprochen?
Aus: Ich sag mal

c. Nach der Umfrage ist vor der Umfrage

Wenn Journalisten mit Statistiken jonglieren, ist immer äußerste Vorsicht geboten. Bei Umfrageergebnissen verhält es sich offenbar ganz ähnlich.
Aus: BILDblog

Polizeigewalt: Der Polizei fehlt eine Fehlerkultur

Der Autor beklagt, dass der Korpsgeist häufig eine Aufarbeitung von Übergriffen verhindert und, dass das Gewaltproblem durch unprofessionelles Management an der Spitze verursacht bzw. verstärkt wird.
Aus: Internet-Law

2. Medien

a. Balanceakt Beziehungspflege
In seinem Loblied auf den Online-Journalismus beschrieb Jan Tißler, dass heute dank des Netzes zwar jeder publizieren kann, die Herausforderung aber darin liege, gelesen zu werden. Das stimmt. Ich würde dies noch ergänzen wollen: Ab einem gewissen Ambitionsniveau liegt die Herausforderung zudem darin, den Balanceakt zwischen Kontaktpflege und Prinzipientreue zu vollziehen – ohne dabei aus dem Gleichgewicht zu kommen.
Aus: Netzwertig.com

b. Warum ARD und ZDF so schlecht und so teuer sind

Barnabas Crocker hat die Inhalte der großen öffentlich-rechtlichen Programme in Deutschland und Großbritannien verglichen.
Aus: Telepolis

SCHLUSSPUNKT –  Der Wirtschaftstext des Tages:

Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU?
Das von US-Präsident Obama in seiner Rede zur Lage der Nation angesprochene Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU wäre eine einmalige Chance, überlappen sich die Interessen der beiden Wirtschaftsräume doch grösstenteils. Dennoch müssten noch viele Punkte geklärt werden.
Aus: Ökonomenstimme

Schreiben Sie einen Kommentar

Ja, ich möchte über neue Blog-Beiträge per E-Mail informiert werden.