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Nebenbei

  • Der Minister für heiße Luft

    Kaum ein Minister der Bundesregierung hat seit Beginn der Pandemie so viel heiße Luft produziert wie Gesundheitsminister Spahn (CDU). Das jüngst Beispiel: Er plaudert in der nachrichtenarmen Zeit der Osterfeiertage über die guten Aussichten für jene, die geimpft sind. „Wer vollständig geimpft wurde, kann in Zukunft wie jemand behandelt werden, der negativ getestet wurde“, erklärte er. Spahns Geplauder lenkt von der trüben deutschen Impfbilanz ab. Die erste Impfung erhielten gerade mal etwas mehr als 12 Prozent der Bürger, die zweite bisher nur gut 5 Prozent. Spahns Heimatland NRW liegt im Länderranking auf dem vorletzten Platz. Dort sind noch nicht einmal alle 80-Jährigen geimpft. Spahns Politik und seine öffentlichen und öffentlich gewordenen Auftritte haben seine Sympathiewerte und die die seiner Partei in den Keller gebracht. Man fragt sich, warum seine Medienberater ihm solche Auftritte nicht ausreden. Wollen sie ihn ins Verderben führen oder die Union bei der Bundestagswahl in die Opposition treiben? – Ulrich Horn


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Aufgelesen … Nr. 39 – 2013

Donnerstag, 14. Februar 2013

Blog-Tipps

An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl interessanter Beiträge aus Blogs. Die Aussagen der Autoren geben nicht in jedem Fall meine Meinung wieder. (uh)

1. Politik

a. Der große Kahlschlag
Den Autoherstellern gehen so mit jeder Automatisierungswelle immer mehr Kunden verloren. Die Rolle der Autoindustrie als zentraler Beschäftigungsgarant ist ohnehin in den meisten Ländern Europas längst Geschichte.
Aus: Gegenblende

b. Der listige Ratzinger

Ratzinger versucht einen Befreiungsschlag aus der Mitte des Orkans, in dem sich sich die geistlichen Hirten befinden. Hatten nicht kürzlich noch deutsche Kardinäle von einem Kesseltreiben oder gar einer Pogrom-Stimmung gegen die katholischen Institutionen gesprochen?
Aus: Ich sag mal

c. Nach der Umfrage ist vor der Umfrage

Wenn Journalisten mit Statistiken jonglieren, ist immer äußerste Vorsicht geboten. Bei Umfrageergebnissen verhält es sich offenbar ganz ähnlich.
Aus: BILDblog

Polizeigewalt: Der Polizei fehlt eine Fehlerkultur

Der Autor beklagt, dass der Korpsgeist häufig eine Aufarbeitung von Übergriffen verhindert und, dass das Gewaltproblem durch unprofessionelles Management an der Spitze verursacht bzw. verstärkt wird.
Aus: Internet-Law

2. Medien

a. Balanceakt Beziehungspflege
In seinem Loblied auf den Online-Journalismus beschrieb Jan Tißler, dass heute dank des Netzes zwar jeder publizieren kann, die Herausforderung aber darin liege, gelesen zu werden. Das stimmt. Ich würde dies noch ergänzen wollen: Ab einem gewissen Ambitionsniveau liegt die Herausforderung zudem darin, den Balanceakt zwischen Kontaktpflege und Prinzipientreue zu vollziehen – ohne dabei aus dem Gleichgewicht zu kommen.
Aus: Netzwertig.com

b. Warum ARD und ZDF so schlecht und so teuer sind

Barnabas Crocker hat die Inhalte der großen öffentlich-rechtlichen Programme in Deutschland und Großbritannien verglichen.
Aus: Telepolis

SCHLUSSPUNKT –  Der Wirtschaftstext des Tages:

Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU?
Das von US-Präsident Obama in seiner Rede zur Lage der Nation angesprochene Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU wäre eine einmalige Chance, überlappen sich die Interessen der beiden Wirtschaftsräume doch grösstenteils. Dennoch müssten noch viele Punkte geklärt werden.
Aus: Ökonomenstimme

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