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    • Zweite Wahl für den WDR

      (uh) Was ist los im WDR? Die Intendantin des zweitgrößten Senders in der EU gab ihren Posten auf, sobald sie ihren Vertrag verlängert hatte. Ihre Gründe lässt Piel im Dunkeln. So nährt sie Spekulationen bis hin zum Verdacht, sie habe sich Einkünfte sichern wollen. Ihr Verhalten schadet ihr – und dem WDR. Sie steht nicht allein. Der Rundfunkrat, der den Sender kontrolliert und Piels Nachfolger sucht, stellt aus dem Kreis von drei Dutzend Bewerbern drei zur Wahl: Stefan Kürten, Direktor der EU-Rundfunkunion, Jan Metzger, Intendant von Radio Bremen, und Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow. Kürten und Metzger mögen tüchtig sein. Außerhalb der Fachwelt sind sie unbekannt. Was Buhrow qualifiziert, bleibt das Geheimnis des Rundfunkrates. Der WDR hat einen Etat von 1,4 Milliarden Euro und 4000 Beschäftigte. Buhrow hat weder Management- noch Führungserfahrung. Er macht eher mit vielen lukrativen Nebentätigkeiten von sich reden. Damit nicht genug: Der Rundfunkrat entwertete seine drei Kandidaten auch noch selbst als zweite Wahl. Ehe er sie bekannt gab, hatte er bei renommierten Größen wie di Lorenzo (Zeit-Chefredakteur), Kleist (SR-Intendant) und Marmor (NDR-Intendant) angeklopft. Sie winkten dankend ab. Warum? Kennen sie den WDR zu gut, um sich auf ihn einzulassen? Schreckten sie vor dem zurück, was sie dort erwartet? Was ist los im WDR?

    Aufgelesen … Nr. 32 – 2013

    Mittwoch, 6. Februar 2013

    Fundsachen

    An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl interessanter Beiträge aus Blogs. Die Aussagen der Autoren geben nicht in jedem Fall meine Meinung wieder. (uh)

    1. Medien und Politik

    a. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde
    Und dieser im Web zutiefst erfolglose Dienstleister bejubelt sein weder technisch, noch optisch und schon gar nicht inhaltlich beeindruckendes Peerblog als Obama-gleich? Er kritisiert, die deutschen Politiker hätten nicht verstanden wie es geht, dieses Interwebs? So viel Ego ist gemeinhin nur durch die Zufuhr nicht unerheblicher Mengen Psychopharmaka erreichbar.
    Aus: Indiskretion Ehrensache

    b. Kommunikationsrisiko Steinkühler?

    Dass bei der politischen Kommunikation für einen Kandidaten die Finanziers des Kommunikationsmediums und die Autoren mehr im Vordergrund stehen als der Kandidat und seine politischen Inhalte ist tatsächlich neu. Allerdings wird es kaum Maßstäbe setzen.
    Aus: Ruhrbarone

    2. Politik

    a. (…) Schavan verliert den Doktortitel (…)
    Mit der Klage könnte sie am Ende für sich wenig erreicht, dabei aber viel Porzellan zerschlagen haben. Dass der politische Druck auf die Bundesbildungsministerin nachlässt, ist angesichts der Ausgangslage und der bevorstehenden Bundestagswahl sicher nicht zu erwarten.
    Aus: Querschüsse

    b. Liebe Annette …

    Totschlag verjährt in Deutschland, spicken nicht. Was ist das für ein Land, in dem wir leben, Annette?
    Aus: Publikative.org

    c. Gehälterdebatte zwischen Extremen

    Abzuraten wäre Peer Steinbrück dagegen von einer Bewerbung bei den Grünen im Wahlkreis Oberhausenen: Dort sucht die nordrhein-westfälische Bundestags-Spitzenkandidatin Bärbel Höhn jenseits der Parteiprogrammforderung nach “einen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro die Stunde” einen politikwissenschaftlich gebildeten Mitarbeiter für die Bereiche Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und/oder Online-Kommunikation, von dem sie für sage und schreibe für vier Euro die Stunde selbstständiges Arbeiten, Eigeninitiative, strategisches Denkvermögen, die Fähigkeit, Konzepte zu erarbeiten und “Top-Kenntnisse” über Online-Kommunikation, Typo 3, HTML, Soziale Netzwerke und MS Office-Anwendungen erwartet. Und zwar auch am Abend und an den Wochenenden.
    Aus: Telepolis

    d. NPD-Chef Apfels letztes Gefecht?

    Die NPD schlittert immer tiefer in die Krise: Strafzahlung in Millionenhöhe, Mitgliederschwund, Wahlschlappen, ein drohendes Verbotsverfahren und nun auch noch Spitzel-Gerüchte um einen führenden Funktionär der Neonazi-Partei in Sachsen. Angesichts der Dauerkrise organisieren sich die Gegner von Parteichef Apfel, sie wollen, wie es sich für Reaktionäre gehört, zurück in die Vergangenheit.
    Aus: Publikative.org

    e. Populistische Ablenkungsmanöver

    Vor einem entscheidenden Budgetgipfel streiten die EU-Politiker über überhöhte Beamtengehälter. Über milliardenschwere Agrarsubventionen und den anachronistischen Briten-Rabatt redet dagegen niemand.
    Aus: Telepolis

    3. Medien

    a. Im Second Life der Redakteure
    Ich habe den Namen Brüderle nie im Bus gehört, nie beim Einkaufen, nicht beim Fußball oder unter Kollegen – sie kommen ohne ihn und dem angeblichen Tatbestand seiner Anmache aus.
    Aus: ad sinistram

    Schlusspunkt: der Wirtschaftstext des Tages

    Die neue Ökonomie des Teilens
    Nutzen statt besitzen: Das ist beim Carsharing und bei privaten Unterkünften schon ein Erfolgsmodell. Das Konzept des Teilens greift nun auf andere Bereiche über. Es könnte die Gesellschaft tiefgreifend ändern. Unternehmen stellt es vor große Herausforderungen.
    Aus: manager magazin online

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