Schrift verkleinern Schrift vergrößern
RSS RSS-Feed
  • Post von Horn abonnieren:





  • Letzte Kommentare

    Nebenbei

    • SPD: Remake der Schröders

      (uh) Die Einfalt politischer Inszenierungen kennt keine Grenzen. Woran das liegt? Die Regisseure nehmen wohl an, dass bei Journalisten und Wählern die Einfalt wächst. Jüngstes Beispiel: Am Wochenende enthüllten Journalisten, Steinbrück sei ein Mensch. Er zeigt Gefühle. Er wirkt gerührt, wenn seine Frau rührend über ihn spricht. Sie berichtet, die Kandidatur belaste ihn. Derweil kämpft er mit den Tränen. Was sagt uns das? Der SPD steht das Wasser über der Nasenspitze. Deshalb muss Gertrud ran. Die Frau weiß zu überzeugen. Vielleicht stünde es besser um die Partei, wenn sie Gertrud nominiert hätte. Wenn ihn schon der Wahlkampf aufreibt: Was wird erst, wenn er es mit Kanzlerstress zu tun bekommt? Wird er dann ständig heulen? Die Mehrheit der Bürger meint, der Fall werde nicht eintreten. Doch die SPD will die Mehrheit kippen und setzt dabei auf Mitleid. Ob Gertruds Einsatz reicht, Frauen für Steinbrück zu begeistern? Eine Kopie von Gerhard und Hillu (Doris) Schröder sind Peer und Gertrud Steinbrück nicht. Aber irgendwie doch ein Remake. Bei all der Gefühlsduselei will Steinbrück unbedingt belegen, dass er kein Weichei sei. Er legt sich mit Parteichef Gabriel an. Auch das erinnert entfernt an Schröder. Auch er profilierte sich gegen die Partei und ihre Spitze. Sein Gabriel hieß Lafontaine. Wohin dieser Zoff führt, kann die SPD heute an ihren Umfragewerten ablesen.

    Aufgelesen … Nr. 1 – 2013

    Mittwoch, 2. Januar 2013

    Fundsachen

    An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl interessanter Beiträge aus Blogs. Die Aussagen der Autoren geben nicht in jedem Fall meine Meinung wieder. (uh)

    1. Medien

    a. Lesehinweis: Qualitätsjournalismus
    Immer mehr Journalistinnen und Journalisten arbeiten unter prekären Bedingungen und sind gezwungen, sich mit anderen Jobs über Wasser zu halten. Die Unabhängigkeit zu bewahren wird zur Herausforderung. Erst recht im 50. Jahr nach der “Spiegel“-Affäre ist es an der Zeit, sich den gesellschaftlichen Wert unabhängiger Medien und Medienmacher wieder bewusst vor Augen zu führen.
    Aus: Blick Log

    b. Die Medienrevolution frisst ihre Kinder

    Sie könnten die Hoffnungsträger der Medienhäuser in Zeiten des Umbruchs sein. Könnten. Doch die junge Generation von Medienschaffenden wird eher eine verlorene Generation sein. Die Zeichen, die das andeuten, verdichten sich. Während Verlagsbosse in teuren Anzügen darüber meckern, dass die Einnahmen einbrechen, arbeiten für sie dutzende Praktikanten, die im Monat weniger bekommen, als der Chef gerade am Körper trägt. Oftmals bekommen sie gar nichts.
    Aus: Carta

    c. Zeitungen zwischen Anspruch und Wirklichkeit

    Zeitungsverlage offenbaren in ihrer existenziellen Krise eine beinahe öffentlich-rechtliche Grundhaltung. Da sie sich für systemrelevant halten, fällt es ihnen schwer zu erkennen, dass sie sich in einem Wettbewerb befinden, den sie nicht gewinnen können. Anstatt auf eine magische Rettung zu spekulieren, sollten sie sich zu gemeinnützigen Einrichtungen wandeln oder einen Teil ihrer Inhalte konsequent kommerzialisieren. Oder beides!
    Aus: Meedia

    2. Politik

    a. Die Würde des Amtes
    In den letzten Wochen der Präsidentschaft Christian Wulffs wurde oft über die Würde des Amtes gesprochen und wie Wulff diese beschädigen würde. Am Ende war ein Rücktritt unausweichlich, nicht nur wegen der staatsanwaltlichen Ermittlungen, auch ohne diese hätte sich Wulff nicht mehr lange im Amt halten können. Peer Steinbrück, Kanzlerkandidat der SPD, spielt derzeit ähnlich mit der Würde des Amtes, dem des Bundeskanzlers.
    Aus: F!XMBR

    b. Ist die Todessehnsucht der SPD-Spitze unbegrenzt?

    Das Medienecho auf Steinbrücks Klage über das niedrige Gehalt der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers und über den Frauenbonus Angela Merkels ist verheerend. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass es kein Wechselklima gibt und dass Angela Merkel ihre Position ausbauen konnte. Die Lage ist so ernst, dass man von der SPD-Führung verlangen muss, zwischen zwei schlechten Alternativen nach der weniger schlechten zu greifen.
    Aus: NachDenkSeiten

    c. Ungeschick, dein Name ist Steinbrück

    Was hat ihn nur wieder geritten? Wer hat bei Peer Steinbrück wieder die Sicherung herausgeschraubt? Wie kann sich ausgerechnet der SPD-Kanzlerkandidat darüber beklagen, dass deutsche Kanzler zu schlecht bezahlt werden? Steinbrück muss doch wissen, dass ihm das als Plädoyer in eigener Sache ausgelegt wird. Aber er hat es getan und ist damit wieder mit voller Wucht in den Fettnapf gesprungen. Der “König der Nebeneinkünfte” will als Kanzler mehr Geld – so wirkt das auf die Wähler.
    Aus: Sprengsatz

    d. Steinbrück wird immer mehr zum Fiasko für die Sozis

    Dass sich die SPD mit Peer Steinbrück vermutlich mangels Alternativen aus den ehemaligen Schröder-Sozen den unpassendsten Kanzlerkandidaten aller Zeiten ausgesucht hat, hat er nun noch einmal deutlich gemacht. Der unter dem Deckmantel eines Sozialdemokraten segelnde Karrierist findet es ganz berechtigt, wie man weiß, auch für eine Rede von verschuldeten Städten schon mal 25.000 Euro einzustreichen.
    Aus: Telepolis

    Schreiben Sie einen Kommentar

    Ja, ich möchte über neue Blog-Beiträge informiert werden.