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Nebenbei

  • AfD-Parteitag in NRW

    Die kleine AfD bringt das größte Bundesland NRW an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Zum Schutz des AfD-Parteitags an diesem Wochenende in Köln setzt NRW 4000 Polizisten ein, und schon kann die Polizei andere Aufgaben in NRW nicht mehr wahrnehmen. Im Fall der 17jährigen Paula aus Recklinghausen, die ihre Geburtstagsparty verließ und kurz darauf tot aufgefunden wurde, wollte die Polizei noch einmal den Fundort der Leiche nach Spuren absuchen. Die Aktion wurde aus Personalmangel auf Montag verschoben, weil beim Kölner AfD-Parteitag auch Polizisten aus Recklinghausen helfen mussten. Dass die AfD ihren Parteitag in NRW abhält, könnte sich für Ganoven als große Chance erweisen. – Ulrich Horn

Unanständige Selbstpreisung

Donnerstag, 29. November 2012

Nebenbei

(uh) Ulrich Hoeneß ist in der Fußballszene ein wichtiger Mann. Er war erfolgreich, vor allem als Manager. Er machte den FC Bayern zum wichtigsten deutschen Fußballverein. Der Club wuchs, Hoeneß nicht. Obwohl der FCB allen anderen überlegen ist, führt sich Hoeneß auf wie Mittelkasse Bezirksliga. Er schafft es nicht, seine Lebensleistung ruhig zu genießen. Beckenbauers Souveränität geht ihm völlig ab. Er muss andere Vereine herabsetzen, mit Absicht. Hoeneß sitzt die Furcht im Nacken, sein Club könnte in dieser Saison ähnlich erfolglos bleiben wie in den beiden Vorjahren. Ihn treibt die Furcht des verkrampften Strebers, von einem lässigen Begabten schon wieder an die Wand gespielt zu werden. Hoeneß muss sich selbst erhöhen. Am höchsten fühlt er sich, wenn er andere erniedrigt. Diese unanständige Art der Selbstpreisung ist so unverblümt wohl nur im Fußball möglich. Glaubt er, keiner merke, wie er sich auf Kosten anderer zum Affen macht? Niemand in der Fußballszene gibt ihm das zu verstehen. Wagt es niemand, oder wird sein Verhalten akzeptiert? In den 50er und 60er Jahren hätte einer wie er in der Schule Klassenkeile bekommen.

Ein Kommentar zu “Unanständige Selbstpreisung”

  1. Martin Böttger sagt:

    Lieber Herr Horn,
    die Kritik an Hoeneß teile ich, das Lob Beckenbauers dagegen keineswegs. Der ist immer noch jung und braucht das Geld. Warum sonst lässt er sich von Gazprom als „Sportbotschafter“ einspannen und lässt sich damit auf das Geldgier-Niveau des ehemaligen Bundeskanzlers und das von FC Herne-West 04 hinab? Ich unterstelle, dass Hoeneß sich immerhin dafür zu schade wäre, weil seine Instinkte für solche Instinktlosigkeiten noch funktionieren.

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