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Nebenbei

  • Es geht noch schlechter

    Um die Deutsche Bank und die Commerzbank steht es schlecht. Bundesfinanzminister Scholz (SPD) möchte ihren Verfall stoppen. Sie sollen sich zusammenschließen. Er hofft, vereint könnten sie eine stärkere Rolle spielen. Die Verhandlungen haben gerade begonnen. Sie werden beide Banken zunächst weiter schwächen. Um größeres Gewicht zu gewinnen, müssen sie Kosten senken. Sie gilt, Stellen zu streichen und Zweigstellen zu schließen. Beide Geldhäuser beschäftigen insgesamt gut 130.000 Menschen. Soll der Zusammenschluss den gewünschten Gewinn bringen, könnten 20.000 bis 50.000 Stellen wegfallen. Was werden die Mitarbeiter bei diesen Aussichten tun? Sie werden sich fragen, ob sie es sind, die demnächst auf der Strecke bleiben. Viele werden alles daransetzen, einen anderen Arbeitgeber zu finden. Sie werden sich umhören, Bewerbungen schreiben, sich auf Bewerbungsgespräche vorbereiten. Sie werden ihre finanziellen Verhältnisse straffen, um drohende Durststrecken zu überstehen. Sie werden sich zum Abwehrkampf gegen den Zusammenschluss formieren und an Protestaktionen teilnehmen. Bis die Vereinigung in trockenen Tüchern ist, falls es zu ihr kommt, wird einige Zeit ins Land gehen. Derweil werden sich die Beschäftigten mehr mit sich selbst als mit den Geschäften ihrer Bank befassen. Ist es abwegig abzunehmen, dass sich die schlechte Ertragslage der beiden Banken in nächster Zeit noch verschlechtern wird? – Ulrich Horn

Aufgelesen … Nr. 11/2012

Montag, 16. Januar 2012

Blog-Tipps

I N T E R N A T I O N A L:
Welt – G. Lachmann: Industrieländer – Eliten-Versagen bringt Unruhen und Gesetzlosigkeit
Schweizer Fernsehen – Drohkulisse am Golf – Teheran warnt seine Nachbarn
RiaNovosti – Russlands Milität übt für möglichen US-Angriff auf Iran
Die Presse – Sturm auf Euro: Iraner fürchten Verfall ihrer Währung

E U R O P A:
Focus Money – Clemens Schömann-Finck: Griechenland – Zocken, zittern, zahlen
Tagesschau – Proteste gegen die Regierung in Rumänien weiten sich aus
NZZ – Sarkozy schwört Franzosen auf Reformen ein
Handelsblatt – Tino Andresen: Banken blicken nach dem Downgrade in den Abgrund
T-Online – Christiane Jacke: Charme-Offensive der strengen Deutschen
Manager Magazin – Queen Elizabeth II.: Millionenschwere Yacht zum Thronjubiläum

N A T I O N A L:
Handelsblatt – Schäuble sieht Handlungsbedarf bei Ratingagenturen
Duckhome – Jochen Hoff: Armes Deutschland – Fest im Griff der falschen Leute

P  a  r  t  e  i  e  n:
Telepolis – Florian Rötzer: Der Hand der Sozis zum Lobbyismus

W i r t s c h a f t:
WirtschaftsWoche – BASF verlagert Biotech-Zentrale in die USA
Welt – Christoph B. Schiltz: Eu-Kommission gefährdet Label „Made in Germany“
Telepolis – Thorsten Stegemann: Gründerzeit für Ratingagenturen

W u l f f:
Stern – Landtagswahl Schleswig-Holstein: Kubicki befürchtet Pleite wegen Wulff
Tagesspiegel – R. Birnbaum: Der übelriechende Nachlass des Bundespräsidenten

M e d i e n:
Taz – S. Grimberg: Bild-Chef verhinderte Berichterstattung – Als Diekmann noch wie Wulff war
Vocer – Kramp/Matschke/Weichert: Krisenberichterstattung – Helden ohne Rückendeckung

R E G I O N A L:
FR – von Bebenburg/Thieme: Steuerfahnder-Affäre – Weimar muss aussagen
News4teachers – Nina Braun: Volksbegehren gegen G8 ist gescheitert

L O K A L:
Ruhrnachrichten – T. Großekemper: Terroristen hatten weiteren Dortmunder im Visier
Ruhrnachrichten – D. Möller: Bochumer Neonazi-Szene im Blick des Landeskriminalamtes
Zeit – Christina Rietz: Frankfurter Flughafen – Unsanftes Landen

 

 

Ein Kommentar zu “Aufgelesen … Nr. 11/2012”

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