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    Nebenbei

    • Zweite Wahl für den WDR

      (uh) Was ist los im WDR? Die Intendantin des zweitgrößten Senders in der EU gab ihren Posten auf, sobald sie ihren Vertrag verlängert hatte. Ihre Gründe lässt Piel im Dunkeln. So nährt sie Spekulationen bis hin zum Verdacht, sie habe sich Einkünfte sichern wollen. Ihr Verhalten schadet ihr – und dem WDR. Sie steht nicht allein. Der Rundfunkrat, der den Sender kontrolliert und Piels Nachfolger sucht, stellt aus dem Kreis von drei Dutzend Bewerbern drei zur Wahl: Stefan Kürten, Direktor der EU-Rundfunkunion, Jan Metzger, Intendant von Radio Bremen, und Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow. Kürten und Metzger mögen tüchtig sein. Außerhalb der Fachwelt sind sie unbekannt. Was Buhrow qualifiziert, bleibt das Geheimnis des Rundfunkrates. Der WDR hat einen Etat von 1,4 Milliarden Euro und 4000 Beschäftigte. Buhrow hat weder Management- noch Führungserfahrung. Er macht eher mit vielen lukrativen Nebentätigkeiten von sich reden. Damit nicht genug: Der Rundfunkrat entwertete seine drei Kandidaten auch noch selbst als zweite Wahl. Ehe er sie bekannt gab, hatte er bei renommierten Größen wie di Lorenzo (Zeit-Chefredakteur), Kleist (SR-Intendant) und Marmor (NDR-Intendant) angeklopft. Sie winkten dankend ab. Warum? Kennen sie den WDR zu gut, um sich auf ihn einzulassen? Schreckten sie vor dem zurück, was sie dort erwartet? Was ist los im WDR?

    Archive | Nebenbei

    Zweite Wahl für den WDR

    Samstag, 18. Mai 2013

    4 Kommentare

    (uh) Was ist los im WDR? Die Intendantin des zweitgrößten Senders in der EU gab ihren Posten auf, sobald sie ihren Vertrag verlängert hatte. Ihre Gründe lässt Piel im Dunkeln. So nährt sie Spekulationen bis hin zum Verdacht, sie habe sich Einkünfte sichern wollen. Ihr Verhalten schadet ihr – und dem WDR. Sie steht nicht allein. [weiter]

    SPD: Wer steuert sie wohin?

    Samstag, 11. Mai 2013

    4 Kommentare

    (uh) Wenn auf eine Partei Verlass ist, dann auf die SPD. Über Monate stolzierte ihr Kanzlerkandidat Steinbrück durch Fettnäpfe und pappte die Partei unterhalb der 30 Prozent-Marke fest. In der SPD machte sich Resignation breit. Doch dann schien sich die Lage zu ändern: Steinbrück hielt einige Zeit lang den Mund, und die Union geriet über die Amigo-Affäre der CSU in schweres Wasser. Schon glaubten die SPD-Mitglieder, sie könnten doch noch für die Wahl im Herbst hoffen. Da trat SPD-Chef Gabriel auf den Plan. [weiter]

    Das hat Kraft nun davon

    Montag, 6. Mai 2013

    7 Kommentare

    (uh) Die Finanzpolitik hat es in sich. Beim Amtsantritt wollte Hannelore Kraft kräftig Schulden machen. Das Verfassungsgericht bremste sie. Die Opposition schlug sich auf die Schenkel. Das beflügelte Kraft, noch stärker in der Finanzpolitik mitzumischen. Sie ließ Steuer-CD’s kaufen und die schwarz-gelbe Bundesregierung mit dem Schweizer Steuerabkommen auflaufen. Kraft wurde gepriesen, auch von der Steuergewerkschaft. Schon damals fragte man sich, ob das wohl gut gehe. [weiter]

    Hanni und Nanni – hilflos

    Donnerstag, 18. April 2013

    1 Kommentar

    (uh) Die rot-grüne NRW-Regierung zeigt erstaunliche Schwächen. In der Opel-Krise war sie kaum präsent. In der EU tritt sie zum gleichen Thema mit zwei Zungen auf und macht sich damit deutschland- und europaweit zum Gespött. [weiter]

    Die CDU-Fraktion fragt

    Mittwoch, 17. April 2013

    1 Kommentar

    (uh) Die CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag hat sich aufgerafft. Die Oppositionsfraktion will in einer kleinen Anfrage von der rot-grünen Landesregierung wissen, warum deren Presseschau vom 10. April 2013 auf den Seiten 23 und 24 mit leeren Blättern erschien. [weiter]

    Hoyzer und die Formel 1

    Mittwoch, 27. März 2013

    3 Kommentare

    (uh) Seit Fußball-Schiedsrichter Hoyzer zugab, Spiele manipuliert zu haben, um Wetten zu beeinflussen, verfolge ich Fußballspiele mit gemischten Gefühlen. Wenn ich sehe, wie Spieler frei vor dem leeren gegnerischen Tor daneben schießen oder am eigenen Strafraum ohne Not den Ball verlieren, gehen mir stets die gleichen Fragen durch den Sinn: War das Zufall oder Absicht? Ist auch dieses Spiel verkauft? [weiter]

    WAZ: Unter dem Fallbeil

    Donnerstag, 21. März 2013

    6 Kommentare

    (uh) Hatte Petra Grotkamp einen Plan, als sie die Brost-Anteile an der WAZ-Gruppe kaufte? Wer das hoffte, müsste ins Grübeln gekommen sein. Die WAZ-Gruppe entlässt nicht nur schubweise Beschäftigte. Sie schließt nicht nur Redaktionen. Sie entkernt auch ganze Titel. Der Verlag ändert seine Unternehmenskultur. [weiter]

    In Möllemanns Spur?

    Mittwoch, 20. März 2013

    2 Kommentare

    (uh) Ist FDP-Chef Rösler ein Dummschwätzer? Es scheint so. Seine Floskel „Dummheit kann man nicht verbieten“ wirkt wie ein Selbstportrait. Er diskreditiert den Versuch, der NPD auf juristischem Weg den Geldhahn zuzudrehen. Und er verharmlost die Partei. [weiter]

    Ohne Fuchsschwanz

    Montag, 11. März 2013

    0 Kommentare

    (uh) Til Schweiger ist kein Götz George. Der Til sieht zwar schon alt aus, wirkt jedoch wie ein Konfirmant. Als Action-Held ist er fehlbesetzt. Das kann man selbst mit viel Ketchup-Schrammen im Gesicht nicht übertünchen. Der Til kriegt den John McClane einfach nicht hin. Er bleibt der Bertie aus Manta Manta. [weiter]

    Hungern in Duisburg

    Samstag, 9. März 2013

    5 Kommentare

    (uh) In Duisburg gibt es 82 Grundschulen. Jedes vierte Grundschulkind in der Stadt geht ohne Frühstück in die Schule, schreibt die NRZ. Es müssen viele Hundert sein. Wieder eine schlechte Nachricht über Duisburg. Die Initiative „Immersatt“, die sich aus Spenden finanziert, verteilt täglich 800 Frühstücksbeutel an Schulkinder. Das reicht bei weitem nicht, um alle hungrigen Kinder zu versorgen. Der Bedarf ist viel größer. Er kann nicht gestillt werden, weil das Geld fehlt. [weiter]