(uh) Was ist los im WDR? Die Intendantin des zweitgrößten Senders in der EU gab ihren Posten auf, sobald sie ihren Vertrag verlängert hatte. Ihre Gründe lässt Piel im Dunkeln. So nährt sie Spekulationen bis hin zum Verdacht, sie habe sich Einkünfte sichern wollen. Ihr Verhalten schadet ihr – und dem WDR. Sie steht nicht allein. [weiter]
(uh) Wenn auf eine Partei Verlass ist, dann auf die SPD. Über Monate stolzierte ihr Kanzlerkandidat Steinbrück durch Fettnäpfe und pappte die Partei unterhalb der 30 Prozent-Marke fest. In der SPD machte sich Resignation breit. Doch dann schien sich die Lage zu ändern: Steinbrück hielt einige Zeit lang den Mund, und die Union geriet über die Amigo-Affäre der CSU in schweres Wasser. Schon glaubten die SPD-Mitglieder, sie könnten doch noch für die Wahl im Herbst hoffen. Da trat SPD-Chef Gabriel auf den Plan. [weiter]
(uh) Die Finanzpolitik hat es in sich. Beim Amtsantritt wollte Hannelore Kraft kräftig Schulden machen. Das Verfassungsgericht bremste sie. Die Opposition schlug sich auf die Schenkel. Das beflügelte Kraft, noch stärker in der Finanzpolitik mitzumischen. Sie ließ Steuer-CD’s kaufen und die schwarz-gelbe Bundesregierung mit dem Schweizer Steuerabkommen auflaufen. Kraft wurde gepriesen, auch von der Steuergewerkschaft. Schon damals fragte man sich, ob das wohl gut gehe. [weiter]
(uh) Die rot-grüne NRW-Regierung zeigt erstaunliche Schwächen. In der Opel-Krise war sie kaum präsent. In der EU tritt sie zum gleichen Thema mit zwei Zungen auf und macht sich damit deutschland- und europaweit zum Gespött. [weiter]
(uh) Die CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag hat sich aufgerafft. Die Oppositionsfraktion will in einer kleinen Anfrage von der rot-grünen Landesregierung wissen, warum deren Presseschau vom 10. April 2013 auf den Seiten 23 und 24 mit leeren Blättern erschien. [weiter]
(uh) Seit Fußball-Schiedsrichter Hoyzer zugab, Spiele manipuliert zu haben, um Wetten zu beeinflussen, verfolge ich Fußballspiele mit gemischten Gefühlen. Wenn ich sehe, wie Spieler frei vor dem leeren gegnerischen Tor daneben schießen oder am eigenen Strafraum ohne Not den Ball verlieren, gehen mir stets die gleichen Fragen durch den Sinn: War das Zufall oder Absicht? Ist auch dieses Spiel verkauft? [weiter]
(uh) Hatte Petra Grotkamp einen Plan, als sie die Brost-Anteile an der WAZ-Gruppe kaufte? Wer das hoffte, müsste ins Grübeln gekommen sein. Die WAZ-Gruppe entlässt nicht nur schubweise Beschäftigte. Sie schließt nicht nur Redaktionen. Sie entkernt auch ganze Titel. Der Verlag ändert seine Unternehmenskultur. [weiter]
(uh) Ist FDP-Chef Rösler ein Dummschwätzer? Es scheint so. Seine Floskel „Dummheit kann man nicht verbieten“ wirkt wie ein Selbstportrait. Er diskreditiert den Versuch, der NPD auf juristischem Weg den Geldhahn zuzudrehen. Und er verharmlost die Partei. [weiter]
(uh) Til Schweiger ist kein Götz George. Der Til sieht zwar schon alt aus, wirkt jedoch wie ein Konfirmant. Als Action-Held ist er fehlbesetzt. Das kann man selbst mit viel Ketchup-Schrammen im Gesicht nicht übertünchen. Der Til kriegt den John McClane einfach nicht hin. Er bleibt der Bertie aus Manta Manta. [weiter]
(uh) In Duisburg gibt es 82 Grundschulen. Jedes vierte Grundschulkind in der Stadt geht ohne Frühstück in die Schule, schreibt die NRZ. Es müssen viele Hundert sein. Wieder eine schlechte Nachricht über Duisburg. Die Initiative „Immersatt“, die sich aus Spenden finanziert, verteilt täglich 800 Frühstücksbeutel an Schulkinder. Das reicht bei weitem nicht, um alle hungrigen Kinder zu versorgen. Der Bedarf ist viel größer. Er kann nicht gestillt werden, weil das Geld fehlt. [weiter]
Samstag, 18. Mai 2013
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