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Nebenbei

  • Corona, Hass-Fans, Hopp

    In der Corona-Krise findet sich auch Gutes. Die Spiele der Fußballbundesliga fallen vorerst aus. So bleiben den Fußballfreunden die hässlichen Tiraden erspart, mit denen die Hass-Fans auf den Rängen das Spiel auf dem Rasen immer wieder missbrauchen. Jüngst nutzten sie die Aufmerksamkeit, die der Fußball findet, um Dietmar Hopp, den Mäzen des Klubs TSG 1899 Hoffenheim, wieder einmal zu beleidigen und zu bedrohen. Die Hass-Fans behaupten, sie kämpften gegen die Kommerzialisierung des Spiels. Wohl aber wollen sie Fußball auf höchsten Niveau sehen, das nur mit viel Geld zu erreichen ist. Dass die Hass-Fans diesen Widerspruch nicht bemerken, gibt zu denken. Ihre Aktionen fanden große Resonanz, die scharfe Ablehnung, auf die sie stießen, ebenfalls. Von Konsequenzen für die Hass-Fans aber ist so gut wie nichts zu hören. Was tun sie nun am Wochenende ohne Fußball? Sie sollten Zeitung lesen. Dann könnten sie erfahren: Der Milliardär Hopp, den sie so sehr hassen, fördert nicht nur den Klub Hoffenheim, sondern auch das Tübinger Biotech-Unternehmen CureVac. Es forscht nach einem Impfstoff gegen das Corona-Virus, das sogar den Fußballbetrieb und die Hass-Fans lahmgelegt hat. Die Forschung der Hopp-Firma gilt als vielversprechend. Es könnte durchaus passieren, dass Hopps Unternehmen den Impfstoff findet, der das Coronavirus unschädlich und den Besuch im Fußballstadion auch für die Hopp-Hasser wieder ungefährlich macht. Sie stünden dann noch belämmerter da als schon heute. Ob sie das begreifen? – Ulrich Horn

WDR: Der Kunstsender

Dienstag, 18. November 2014

Nebenbei

Kürzlich wurde bekannt, dass der WDR Umfragen manipulierte. Nun kommt heraus, dass der Sender, der sich zum großen Teil über Gebühren finanziert, die Gebührenzahler auch auf andere Weise hinters Licht führte. Der Sender entfremdete die Gebühren an ihrem Zweck vorbei: Er kaufte Kunstwerke. Wie nennt man das? Ein dreistes Stück? Es fragt sich: Hat der WDR mit den Gebühren seiner Kunden noch andere Wertgegenstände erworben? Besitzt er Wohnblocks und Diamanten? Hortet er gar Gold? Hält er lukrative Aktienpakete? Hat er für seinen Fundus historische Gewänder und kostbaren Schmuck erworben? Man wüsste gerne, welche Politiker welcher Parteien in den Aufsichtsgremien des WDR dem Sender gestatteten, Kunstwerke zu erwerben. Nachdem das Land NRW dem landeseigenen Kasinobetreiber Westspiel erlaubte, Kunst zu verkaufen und sich auch diese Weise zu sanieren, steht nun auch beim klammen WDR der Verkauf von Kunstwerken in Rede. Allmählich drängt sich die Frage auf, ob auch die Düsseldorfer Staatskanzlei und die NRW-Ministerien Kunstwerke horten. Und falls ja, um welche Kunstwerke es sich handelt, wer sie warum ankaufte und wann sie verkauft werden sollen. – Ulrich Horn

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5 Kommentare zu “WDR: Der Kunstsender”

  1. David Schraven sagt:

    Ich kann mir vorstellen, dass es um das Programm „Kunst am Bau“ geht, das ja ganz gut ist, um zeitgenössische Kunst zu fördern.

    Da wird das Land einiges an Kunst haben.

    http://www.mfkjks.nrw.de/kultur/sparten/kunst-und-bau.html

  2. […] Kunstwerken aus Senderbestand….Hamburger Abendblatt NRW: WDR – Der Kunstsender…Post von Horn Debatte: Der Islamische Staat im Zenit seiner Macht…Welt Debatte: Das Imperium der […]

  3. christoph sagt:

    Tatsächlich wurde im Hamburger Abendblatt von 600 Kunstwerken aus dem Bestand des WDR geschrieben, die verkauft werden sollen. Kunst am Bau, kann man so etwas verkaufen? Was sollte außerdem ein Sender mit Kunst am Bau zu tun haben?
    Wenn die Information von Ulrich Horn wirklich zutrifft, dann müßten alle FS-Teilnehmer richtig Krach schlagen. Die Herrschaften in den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten bekommen wohl doch zuviel Geld von den Gebührenzahlern, dass sie
    es in Form von Kunstwerken bunkern müssen. Vor Jahren gab es schon einmal eine solche Sauerei beim MDR, die hatten mit den
    angeblich zeitweise nicht benötigten Rundfunkgebühren spekuliert und die Kohle verzockt. Langsam glaube ich, dass uns eine Frau Le Pen gut täte, um manchen Bürokraten u. dgl. Feuer unter den Hintern zu machen. Einen ruhigen Feiertag noch, chr.

  4. […] WDR: Der Kunstsender (Post von Horn) – […]

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