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Nebenbei

  • Auf Merz ist Verlass

    Eines muss man Friedrich Merz lassen: Auf ihn ist Verlass. Sobald es darauf ankommt, übermannen ihn Aussetzer. 2002 verlor er den Fraktionsvorsitz. Er kam nicht auf die Idee, sich die Hilfe von CSU-Chef Stoiber zu sichern. Wohl aber Merkel. Sie gab Stoiber für den Fraktionsvorsitz die Kanzlerkandidatur. Merz schaute in die Röhre. Als er 2018 gegen Kramp-Karrenbauer um den CDU-Vorsitz kandidierte, vergaß er, Teile der Jungen Union an sich binden. Seine Kandidatenrede fanden selbst seine Fans miserabel. Die Konkurrentin gewann. Wieder schaute er in die Röhre. Derzeit kämpft er erneut um den CDU-Vorsitz, diesmal gegen Laschet und Röttgen. Was passiert? Er patzt. Er rückt Schwule in die Nähe von Pädophilen. Prompt steht er mitten im Shitstorm und als Mann von vorgestern da. Er hat gute Aussichten, bei der Wahl wieder in die Röhre zu schauen. Selbst seine Fans sollten inzwischen wissen: Merz tut nichts, wenn er handeln müsste. Er versagt, wenn er die richtigen Worte sprechen müsste. Er plappert drauf los, wenn er den Mund halten sollte. Man fragt sich: Wie kommen Leute in der CDU nur auf die Idee, ein Mann wie er, der noch nie ein Regierungsamt innehatte und im entscheidenden Moment zu versagen pflegt, könnte die Union hinter sich vereinen, Deutschland führen, Europa zusammenhalten, beide durch Krisen führen und sie zwischen China, Russland und den USA über Wasser halten? – Ulrich Horn

Aufgelesen … … … Nr. 6 – 2014

Sonntag, 2. März 2014

Auslese

Die Themen:
Kirchen, Schulen, Griechenland, Ukraine

Kirchen – Viele Menschen wenden sich von den Parteien ab, weil sie dort ihre Interessen nicht mehr beachtet sehen. Mancher hofft, die Kirchen könnten helfen, der Politik Wege zu weisen. Auch das scheint sich nicht zu bewahrheiten.

Schulen – Die Schulen sind Sache der Länder. Sie sind Ausgangspunkt aller Schulprobleme. Die Versäumnisse der Landespolitiker behindern die Entwicklung junger Menschen. Die Schulen haben den Bezug zur gesellschaftlichen Entwicklung verloren – einer der folgenreichsten politischen Fehler seit der Wiedervereinigung.

Griechenland – Mancher meint, erst der Rettungsversuch habe Griechenland ins Elend gestürzt. Wer meint, es müsse schon vor der Rettung etwas im Argen gelegen haben, und sich dann fragt, wo all die Griechen geblieben sind, die Griechenlands Elend mit verursachten, gewinnt hier ein wenig Aufschluss.

Ukraine – Wohin die Ukraine steuert und getrieben wird, ist noch nicht absehbar. Schon aber, woher sie kam und wurde, was sie ist.


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