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Nebenbei

  • AfD: Wie ein Geheimbund

    Die AfD in NRW will sich nicht in die Karten schauen lassen. Zwar möchte sie das Ergebnis ihres Parteitages unter die Leute gebracht sehen. Wie es zustande kam, will sie jedoch verbergen. Um diesen Zweck zu erreichen, möchte sie den Journalisten die Teilnahme am Parteitag verwehren. Die AfD scheut Transparenz. Sie führt sich wie ein Geheimbund auf, der das Tageslicht scheut. Sie will ihre Selbstsicht zum Standard machen. Kann sich eine Partei dümmer verhalten? Diskussionsverläufe, kluge und weniger kluge Anmerkungen von Delegierten und auch Ränkespiele auf Parteitagen lassen sich nicht geheim halten, schon gar nicht in einer Partei, in der unterschiedliche Strömungen und Gruppierungen gegeneinander konkurrieren. Dass die AfD Journalisten ausschließt, trifft nicht die Journalisten. Sie werden über kurz oder lang schon Wege finden, über das zu berichten, was ihnen die NRW-AfD vorenthalten will. Mit ihrer Geheimniskrämerei trifft die AfD vor allem ihre Sympathisanten und potenziellen Wähler, die nur unvollständig informiert werden sollen. Mancher wird sich fragen, ob er einer Partei, die so erpicht darauf ist, ihren Kram im Verborgenen zu regeln, seine Stimme geben kann. – Ulrich Horn

Blog-Fundsachen ... Nr. 53 - 2013

Peer, Gauck, Verlage, Stiftung, Handelsblatt

Samstag, 9. März 2013

Blog-Tipps

(uh) Heute finden Sie in den Blog-Fundsachen einen Beitrag, der Peer Steinbrück aus Schweizer Sicht beschreibt. Ein anderer Blogger bedauert, dass Bundespräsident Gauck die europäische Idee einseitig betrachtet. Ein dritter findet heraus, dass sich die Verlage zu den Auswirkungen des Leistungsschutzrechtes auf Blogger nicht eindeutig äußern. Ein Autor regt an, eine Stiftung zu schaffen, die Recherchen gegen politische Korruption finanzieren soll. Ein anderer befasst sich mit der „Frankfurter Rundschau“ und ein weiterer mit dem Online-Angebot des „Handelsblatt“. Und zum Schluss: ein Beitrag zur Mindestlohn-Debatte.

1. Politik

a. Peer, der deutsche Clown
Im Gegensatz zu Steinbrück verfügte Kohl über authentische Unerschütterlichkeit. Es war ihm in der Tat egal, was Blätter wie «Der Spiegel» über ihn schrieben. Kohl war ausserdem konsequenter als Steinbrück und, auch auf dem Zenit seiner Macht, weniger geltungssüchtig. Kohl verfügte stets über Abstand zu sich selbst. Auch nicht über allzu viel, aber mehr als Steinbrück, denn Steinbrück hat eine Selbstdistanz von null.
Aus: Blog Magazin

b. Joachim Gaucks einseitiger Blick auf Europa

Mit seiner „ersten großen Rede“ wollte der Bundespräsident vor allem begeistern. Leider hat er die Grundlagen der europäischen Idee dabei nur halbherzig erwähnt. Für ihn beginnt Europa mit Churchills Realpolitik, nicht mit dem Geist der Résistance.
Aus: Wolfgang Michal

2. Medien

a. LSR und Blogger: Was sagen die Verlage dazu?
Anstatt Sicherheit für Blogger verkünden zu können, stelle ich fest, wie extrem verunsichert die Großmedien sind. Starkes Stück deutscher Mediengeschichte. Die ZEIT hält bisher alleine die Fackel hoch, uns Blogger als Medienmacher zu unterstützen und Sicherheit zu geben. Das ist an breiter Front zu wenig bisher! Für mich ein weiterer Indikator, die Rolle der Blogger stärken zu müssen.
Aus: Basic

b. Dringend gesucht: Stiftung zur Recherche (…)

Von einzelnen Journalisten oder oppositionellen Abgeordnete ist kaum zu erwarten, dass sie diese Recherchearbeit leisten. Deshalb die Idee zur Gründung einer Stiftung. Sie könnte einen großen Beitrag zum Kampf gegen die politische Korruption und damit zur Verbesserung der Qualität politischer Entscheidungen leisten.
Aus: NachDenkSeiten

c. Die Rache der Geschichte

Ohne „Knete“ von Springer hätten die Rundschau-Redakteure schon vor vielen Jahren ihre Familien nicht mehr ernähren können.
Aus: The European

d. Journalismus für eine abgehängte Generation

Das “Handelsblatt” begeht den Kardinalfehler des Internet-Marketing in der Version für Content-Veröffentlicher: Die eigenen Defizite sollen zum Problem des Kunden werden. Konkreter: Das “Handelsblatt” versucht, die Aktualität einer Web-Seite vorzutäuschen, gleichzeitig aber die Produktionsmechanik einer Tageszeitung beizubehalten.
Aus: Indiskretion Ehrensache

SCHLUSSPUNKT – Der Wirtschaftstext des Tages

Wenn die Konkurrenz die Lohnkosten bestimmt
Die Mindestlohn-Debatte wird den Wahlkampf mitbestimmen, keine Frage. Auch wenn die Regierung versucht, dem Thema den Stachel zu ziehen, in dem sie sich grundsätzlich ebenfalls für den Mindestlohn ausspricht.
Aus: Pixelökonom

Die Aussagen der Autoren geben nicht in jedem Fall meine Meinung wieder. (uh)

Ein Kommentar zu “Peer, Gauck, Verlage, Stiftung, Handelsblatt”

  1. Danke, gerade der erste Link ist ein echtes Fundstück. Ich glaube, besser ist Peer Steinbrück nie analysiert worden.

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