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Nebenbei

  • Tsipras: Ein Revolutionär?

    In wenigen Stunden liegt das Ergebnis der griechischen Volksbefragung vor. Wird Europa dann wissen, in welche Richtung das Land marschieren will? Während alle Welt rätselt, was Tsipras plant, glaubt Wolfgang Michal, Griechenland suche einen Neuanfang. Er sieht ihn in einem Schuldenschnitt – eurozonenweit. Brächte er Griechenland voran? Würde er das Land wettbewerbsfähiger machen? Ohne höhere Produktivität bleibt es am Boden. Ändern können diesen Zustand Reformen, die Griechenland zu einem funktionsfähigen Staat machen. Ein Konzept für die Aufgabe hat Tsipras nicht. Seine Steuererhöhungspläne verfolgen den Zweck, Reformen zu vermeiden. Michal hält Tsipras für einen Revolutionär. So, wie er in jüngster Zeit auftritt, leistet er dieser Ansicht Vorschub. Manchen erinnert Tsipras an Castro oder Chavez. Venezuelas Staatschef Maduro sieht in Tsipras einen Geistesverwandten und ermuntert ihn, mit den Geldgebern zu brechen. Wohin es mit den Revolutionären in Zeiten der Globalisierung kommt, zeigt sich an Kuba und Venezuela. Kuba sucht die Nähe zu den USA. Wie lange wird es wohl dauern, bis Kuba von einem US-Staat nicht mehr zu unterscheiden ist? Und Venezuela? Das Land ist heruntergekommen. Es steht vor dem Kollaps. Aus eigener Kraft kann es kaum existieren. Es wird von Krediten aus China über Wasser gehalten. Immer mehr Menschen hungern. Die Reisetipps des Auswärtigen Amtes lassen erschaudern. Solche Zustände kann sich Europa nicht wünschen. – Ulrich Horn

Archive | Juli, 2015

Ohne Bewegungsspielraum

Sonntag, 20. März 2011

3 Kommentare

(uh) Das Urteil des Münsteraner Verfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt 2010 bringt die rot-grüne NRW-Minderheitsregierung in Verlegenheit. Sie muss das tun, was sie stets scheute und bisher nicht kann: Sie muss sparen. [weiter]

FC Pepita 04

Montag, 14. März 2011

0 Kommentare

(uh) Das Ruhrgebiet ist die Fußball-Hochburg Deutschlands. Und Bayern München ist der erfolgreichste deutsche Fußball-Club. Dass die Revier-Vereine lange nicht daran gingen, den Münchenern die Vorherrschaft streitig zu machen, hat mich stets gewurmt. Als Schalke Felix Magath verpflichtete, dachte ich: Jetzt macht Königsblau Ernst. Fast hätte ich wirklich daran geglaubt. [weiter]

Mit dem Latein am Ende

Freitag, 11. März 2011

2 Kommentare

(uh) Die Politik in NRW nimmt absurde Züge an. Statt sich mit der Lösung der Landesprobleme zu befassen, vergeuden die Parteien Geld und Zeit mit Machtspielchen. Seit Monaten reden die rot-grüne Minderheitsregierung und die Opposition von Neuwahlen. [weiter]

Das kleinere Übel

Dienstag, 8. März 2011

1 Kommentar

(uh) Der Sturz Guttenbergs erzeugt heftige Nachbeben. Der Skandal um ihn ist längst nicht ausgestanden. Der traurige Höhepunkt steht ihm, seinen Parteifreunden und seinen Anhängern noch bevor. [weiter]

Bedeutungsverlust

Dienstag, 1. März 2011

0 Kommentare

(uh) Was hat Guttenberg bewogen, das Handtuch zu werfen? Waren es die heftigen Attacken der so genannten seriösen Medien? Oder die heftigen Proteste der Studenten, Doktoranden und Professoren? War es der Druck aus dem Internet? Oder der bröckelnde Rückhalt seiner Parteifreunde?  Oder alles zusammen? [weiter]