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Nebenbei

  • Athener Kasperletheater

    Welch verzweifelten Aufwand betreiben Griechenlands Minister, um Deutschland zum Sündenbock des griechischen Elends zu machen. In der Opposition führten sie einen konfrontativen Wahlkampf. Nun, in der Regierung, sind sie gezwungen, die Konfrontationen fortzusetzen. Lässt ihnen die Propagandatätigkeit noch Zeit, das Land zu regieren? Gibt es in Griechenland für Minister nichts Vernünftiges zu tun? Die Auftritte von Tsipras, Varoufakis und Co. werden immer alberner. Seit sechs Wochen sind sie im Amt. Seit sechs Wochen machen sie Radau. Über Maßnahmen, die kollabierenden staatlichen Strukturen in Schuss bringen, hört man nichts. Statt daran zu gehen, den Stall auszumisten, jagt die Regierung jeden Tag eine neue Sau über die Akropolis. Nun soll Schäuble Varoufakis beleidigt haben. Griechenlands Botschafter beklagt sich im Berliner Außenamt. Dort hätte man ihm die Karikatur überreichen sollen, mit der die Zeitung der griechischen Regierungspartei Syriza Schäuble als Nazi diffamierte. Erst schlägt Griechenlands radikale Linke um sich. Dann beschwert sie sich, wenn zurückgeholzt wird. – Tsipras und Varoufakis pfeifen auf dem letzten Loch. Sie haben keine Idee, wie die Defizite ihres Landes zu beheben wären. Sie trauen sich nicht, Reformen zu starten. Wie ihre Vorgänger warten sie darauf, dass ihnen die Troika sagt, was sie tun sollen. Je näher die Stunde rückt, in der sie ihre Wahlversprechen brechen, desto lauter toben sie. Syriza zeigt: Europas Linke steckt im Jammertal. Syriza paktiert sogar mit Rechtsradikalen. Einst war Athen Schauplatz für Dramen. Heute ist es Kulisse für Kasperletheater. Es dient vor allem dem Zweck, die Wähler davon abzulenken, dass sie im Wahlkampf belogen wurden. Lassen sich die Griechen noch einmal täuschen? – Ulrich Horn

Archive | März, 2015

Ohne Bewegungsspielraum

Sonntag, 20. März 2011

3 Kommentare

(uh) Das Urteil des Münsteraner Verfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt 2010 bringt die rot-grüne NRW-Minderheitsregierung in Verlegenheit. Sie muss das tun, was sie stets scheute und bisher nicht kann: Sie muss sparen. [weiter]

FC Pepita 04

Montag, 14. März 2011

0 Kommentare

(uh) Das Ruhrgebiet ist die Fußball-Hochburg Deutschlands. Und Bayern München ist der erfolgreichste deutsche Fußball-Club. Dass die Revier-Vereine lange nicht daran gingen, den Münchenern die Vorherrschaft streitig zu machen, hat mich stets gewurmt. Als Schalke Felix Magath verpflichtete, dachte ich: Jetzt macht Königsblau Ernst. Fast hätte ich wirklich daran geglaubt. [weiter]

Mit dem Latein am Ende

Freitag, 11. März 2011

2 Kommentare

(uh) Die Politik in NRW nimmt absurde Züge an. Statt sich mit der Lösung der Landesprobleme zu befassen, vergeuden die Parteien Geld und Zeit mit Machtspielchen. Seit Monaten reden die rot-grüne Minderheitsregierung und die Opposition von Neuwahlen. [weiter]

Das kleinere Übel

Dienstag, 8. März 2011

1 Kommentar

(uh) Der Sturz Guttenbergs erzeugt heftige Nachbeben. Der Skandal um ihn ist längst nicht ausgestanden. Der traurige Höhepunkt steht ihm, seinen Parteifreunden und seinen Anhängern noch bevor. [weiter]

Bedeutungsverlust

Dienstag, 1. März 2011

0 Kommentare

(uh) Was hat Guttenberg bewogen, das Handtuch zu werfen? Waren es die heftigen Attacken der so genannten seriösen Medien? Oder die heftigen Proteste der Studenten, Doktoranden und Professoren? War es der Druck aus dem Internet? Oder der bröckelnde Rückhalt seiner Parteifreunde?  Oder alles zusammen? [weiter]