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Nebenbei

  • Opposition: Trübe Aussicht

    Über die Probleme, eine Jamaika-Koalition zu bilden, geraten die Schwierigkeiten der Oppositionsparteien ein wenig aus dem Blick. SPD, Linke und AfD sind in sich zerstritten. In allen drei Parteien kämpfen verschiedene Lager gegeneinander (siehe: hier, hier und hier). Vermutlich kommt eher eine Jamaika-Koalition zustande, als dass die Opposition funktionsfähig wird. Reicht es nicht, wenn die Opposition parat steht, sobald die Jamaika-Regierung ihre Arbeit aufnimmt? Schön wär’s. Die Aversionen innerhalb der Linken sind wohl nicht mehr zu heilen. Die AfD zerbröselt, ohne dass ein Ende absehbar wäre, das die Mehrheit der Bürger auch gar nicht wünscht. Und die SPD? Sie will sich das ganze Jahr 2018 mit sich, ihrer Dysfunktion und deren Heilung befassen. Unter diesen Bedingungen wird es der Opposition schwerfallen, der Jamaika-Koalition, wenn sie denn zustande kommt, im nächsten Jahr Dampf zu machen. Derzeit spricht alles dafür, dass sich die Regierung ein Jahr lang Zeit damit lassen kann, in die Gänge zu kommen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Probleme der Bürger nicht so lange warten und der nächsten Regierung Beine machen werden. – Ulrich Horn

Blog-Fundsachen ... Nr. 59 - 2013

Zypern, Netzpolitik, Journalisten, Geld

Montag, 25. März 2013

Blog-Tipps

(uh) In den Blog-Fundsachen finden Sie einige Beiträge über die Maßnahmen zur Rettung Zyperns und über die Perspektiven des Landes. Außerdem befasst sich ein Blog mit der Frage, wie die digitale Modernisierung in Deutschland vorangetrieben werden könnte. Eine Übersicht zeigt, was Journalisten verdienen. Und zum Schluss: Wie die Krise die Geldpolitik verändert hat.

1. Politik

a. Zypern: Woher sollen künftig Jobs kommen?
Eine interessante Studie des Bruegel-Instituts: Die Bedeutung des Finanzsektors für den Arbeitsmarkt ist nicht groß – der des verarbeitenden Gewerbes aber leider auch nicht. Das ist kein gutes Zeichen.
Aus: Fazit

b. Zu Tode gerettet: Zypern bekommt das volle Troika-Paket

So sieht denn auch Europas Zukunft aus. Es erinnert an die Ärzte im alten Rom ( … man muss den Patienten schröpfen, die Adern brauchen Luft! … ). Man mag gar nicht mehr hinsehen.
Aus: Stefan L. Eichler’s Blog

c. Nach dem Rettungspaket ist vor dem Rettungspaket

Neben den heute beschlossenen finanzpolitischen Maßnahmen, wird Zypern in den nächsten Wochen noch einen Katalog mit realwirtschaftlichen Forderungen aufgedrückt bekommen. Welche „Grausamkeiten“ das Land über sich ergehen lassen muss, ist momentan noch nicht zu sagen. Es ist jedoch zu befürchten, dass Zypern sich einer desaströsen Kürzungspolitik verschreiben muss.
Aus: NachDenkSeiten

d. Perfektes PR-Schauspiel (…)

Am Ende zahlen dafür aber auch die deutschen Steuerzahler: Jetzt bekommt Zypern erst einmal 10 Mrd. Euro vom Rettungsfonds ESM – doch der nächste Schuldenschnitt steht schon vor der Tür.
Aus: WeitwinkelSubjektiv

2. Medien

a. Sascha, sei du unser Grillo!
Sascha Lobo fordert die Erweiterung der netzpolitischen Einheiz-Front um zwei entscheidende Zielgruppen: 1. die reichweitenstarke YouTube-Generation der Y-Tittys und 2. die smarten, coolen Internet-Unternehmer aus dem neuen Mittelstand. Diese breite Bewegung könnte dem Standort Deutschland den erhofften Modernitätsschub und den Netzthemen die überfällige Anerkennung bringen.
Aus: Carta

b. Was Journalisten verdienen

Medium: (Kölnische Rundschau), Honorar: (23 Cent / Zeile, 12 bzw. 20 Euro / Foto), Art des Textes: (Lokales / Stadtteile), Länge: (in Zeichen), Wann: (2013). Weitere Informationen: (Freie haben kein Arbeitsverhältnis, müssen unterschreiben, dass sie sich selbst nach 2 Jahren nicht einklagen dürfen).
Aus: wasjournalistenverdienen

SCHLUSSPUNKT – Der Wirtschaftstext des Tages

Geldpolitik im Krisenmodus
Seit dem Ausbruch der Finanzkrise ist im Bereich Geldpolitik kaum noch etwas so, wie es früher einmal war.
Aus: Wirtschaftliche Freiheit

Die Aussagen der Autoren geben nicht in jedem Fall meine Meinung wieder. (uh)

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