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Nebenbei

  • Merz bleibt Fritzchen

    Was haben sich die Merz-Fans für ihn in die Kurve gelegt! Und was macht er? Er kehrt ihnen den Rücken. Sie wollten ihn heimholen. Nicht irgendwie, sondern als CDU-Chef samt Freifahrtkarte ins Kanzleramt. Sie machten sich die schönsten Hoffnungen. Er ging auf Werbetour durch die Partei. Sie sangen auf ihn Loblieder. Sie hörten selbst dann nicht auf, als er seinen Parteitagsauftritt versemmelt hatte. Nun wollten sie ihn mit der Option auf die Kanzlerkandidatur ins Kabinett drücken. Und was passiert? Der Mann, der die AfD kleinkriegen und die CDU wieder groß machen wollte, nimmt sich aus dem Verkehr. Er lässt sich in irgendein Ratgebergremium abschieben. Wahlkampf für die CDU will er auch nicht machen, selbst in Ostdeutschland nicht, wo die AfD auf dem Vormarsch ist. Aus der Traum vom CDU-Frühling mit Merz. Der Friedrich stellt seine Fans in den Regen. Fritz will Fritzchen bleiben. – Ulrich Horn

Blog-Fundsachen ... Nr. 59 - 2013

Zypern, Netzpolitik, Journalisten, Geld

Montag, 25. März 2013

Blog-Tipps

(uh) In den Blog-Fundsachen finden Sie einige Beiträge über die Maßnahmen zur Rettung Zyperns und über die Perspektiven des Landes. Außerdem befasst sich ein Blog mit der Frage, wie die digitale Modernisierung in Deutschland vorangetrieben werden könnte. Eine Übersicht zeigt, was Journalisten verdienen. Und zum Schluss: Wie die Krise die Geldpolitik verändert hat.

1. Politik

a. Zypern: Woher sollen künftig Jobs kommen?
Eine interessante Studie des Bruegel-Instituts: Die Bedeutung des Finanzsektors für den Arbeitsmarkt ist nicht groß – der des verarbeitenden Gewerbes aber leider auch nicht. Das ist kein gutes Zeichen.
Aus: Fazit

b. Zu Tode gerettet: Zypern bekommt das volle Troika-Paket

So sieht denn auch Europas Zukunft aus. Es erinnert an die Ärzte im alten Rom ( … man muss den Patienten schröpfen, die Adern brauchen Luft! … ). Man mag gar nicht mehr hinsehen.
Aus: Stefan L. Eichler’s Blog

c. Nach dem Rettungspaket ist vor dem Rettungspaket

Neben den heute beschlossenen finanzpolitischen Maßnahmen, wird Zypern in den nächsten Wochen noch einen Katalog mit realwirtschaftlichen Forderungen aufgedrückt bekommen. Welche „Grausamkeiten“ das Land über sich ergehen lassen muss, ist momentan noch nicht zu sagen. Es ist jedoch zu befürchten, dass Zypern sich einer desaströsen Kürzungspolitik verschreiben muss.
Aus: NachDenkSeiten

d. Perfektes PR-Schauspiel (…)

Am Ende zahlen dafür aber auch die deutschen Steuerzahler: Jetzt bekommt Zypern erst einmal 10 Mrd. Euro vom Rettungsfonds ESM – doch der nächste Schuldenschnitt steht schon vor der Tür.
Aus: WeitwinkelSubjektiv

2. Medien

a. Sascha, sei du unser Grillo!
Sascha Lobo fordert die Erweiterung der netzpolitischen Einheiz-Front um zwei entscheidende Zielgruppen: 1. die reichweitenstarke YouTube-Generation der Y-Tittys und 2. die smarten, coolen Internet-Unternehmer aus dem neuen Mittelstand. Diese breite Bewegung könnte dem Standort Deutschland den erhofften Modernitätsschub und den Netzthemen die überfällige Anerkennung bringen.
Aus: Carta

b. Was Journalisten verdienen

Medium: (Kölnische Rundschau), Honorar: (23 Cent / Zeile, 12 bzw. 20 Euro / Foto), Art des Textes: (Lokales / Stadtteile), Länge: (in Zeichen), Wann: (2013). Weitere Informationen: (Freie haben kein Arbeitsverhältnis, müssen unterschreiben, dass sie sich selbst nach 2 Jahren nicht einklagen dürfen).
Aus: wasjournalistenverdienen

SCHLUSSPUNKT – Der Wirtschaftstext des Tages

Geldpolitik im Krisenmodus
Seit dem Ausbruch der Finanzkrise ist im Bereich Geldpolitik kaum noch etwas so, wie es früher einmal war.
Aus: Wirtschaftliche Freiheit

Die Aussagen der Autoren geben nicht in jedem Fall meine Meinung wieder. (uh)

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