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Nebenbei

  • Merz bleibt Fritzchen

    Was haben sich die Merz-Fans für ihn in die Kurve gelegt! Und was macht er? Er kehrt ihnen den Rücken. Sie wollten ihn heimholen. Nicht irgendwie, sondern als CDU-Chef samt Freifahrtkarte ins Kanzleramt. Sie machten sich die schönsten Hoffnungen. Er ging auf Werbetour durch die Partei. Sie sangen auf ihn Loblieder. Sie hörten selbst dann nicht auf, als er seinen Parteitagsauftritt versemmelt hatte. Nun wollten sie ihn mit der Option auf die Kanzlerkandidatur ins Kabinett drücken. Und was passiert? Der Mann, der die AfD kleinkriegen und die CDU wieder groß machen wollte, nimmt sich aus dem Verkehr. Er lässt sich in irgendein Ratgebergremium abschieben. Wahlkampf für die CDU will er auch nicht machen, selbst in Ostdeutschland nicht, wo die AfD auf dem Vormarsch ist. Aus der Traum vom CDU-Frühling mit Merz. Der Friedrich stellt seine Fans in den Regen. Fritz will Fritzchen bleiben. – Ulrich Horn

Aufgelesen … Nr. 30/2012

Donnerstag, 7. Juni 2012

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Was ist heute noch wirklich links? –  Der Versuch, eine Frage zu beantworten, die gestellt wird, um unbeantwortet zu bleiben – Kontext

Wie verführe ich Menschen? –  Für Politiker und Journalisten, schon wegen dieses Satzes: „Das Mass für die Brillanz eines Chefs – gerade in der Medienindustrie – ist nicht dessen persönliche Eindrücklichkeit, sondern die Brillanz seiner Untergebenen.“ – Deadline

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Merkels zögerliches Krisenmanagement ist sinnvoll – Zur falschen Zeit kann das Richtige das Falsche sein – Zeit

Gauck warnt vor Planwirtschaft bei der Energiewende – Der Bundespräsident sieht ein Übermaß an Subventionen – Welt

Kleinstaaterei treibt Preis für Ökostrom – Bei der Energiewende fehlt es an der Koordination der Länder – Financial Times

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