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Nebenbei

  • Wüstes Gequatsche

    Hendrik Wüst hat es geschafft. Er behauptete bei der NRW-Wahl die CDU-Spitzenposition und baute sie sogar aus. Er kann auf diesen Erfolg stolz sein. Er beflügelt sogar TV-Reporter. Am Wahlabend war immer wieder zu hören, Wüst sei nun Kandidat für die Kanzlerkandidatur und Konkurrent für CDU-Chef Merz. Wüst täte gut daran, darauf nichts zu geben. Unter denen, die ihn hochjubeln, sind nicht nur Einfaltspinsel, die an seinem Erfolg teilhaben wollen. Wen die Medien hochheben, den versenken sie auch wieder. Manchen heben sie nur hoch, um ihn besser versenken zu können. Wer geneigt ist, das TV-Gequatsche ernst zu nehmen, sollte sich vor Augen halten: Wüst ist erst seit sieben Monaten Ministerpräsident. Einen großen Teil dieser Zeit verbrachte er nicht mit Regieren, sondern mit Wahlkampf. Sein Wahlerfolg ist weniger der Lohn für bisherige Leistungen als ein Kredit auf künftige. Ob er im Amt bleibt, steht noch nicht fest. Es liegt nicht allein bei ihm, sondern vor allem bei den Grünen. Damit er im Amt bleiben kann, muss er sie von sich überzeugen. Erst wenn diese Aufgabe gelöst ist, hat er die Landtagswahl gewonnen. Dann muss er beweisen, dass er die neue Koalition führen und die Verhältnisse in NRW verbessern kann. Bevor er diesen Nachweis nicht erbracht hat, sollte er nicht einmal im Traum daran denken, das Kanzleramt anzupeilen. Wie schrecklich es sich anschaut, wenn dieses Amt seinen Inhaber überfordert, demonstriert es gerade am Beispiel von Olaf Scholz. – Ulrich Horn

Aufgelesen … Nr. 10/2012

Sonntag, 15. Januar 2012

Blog-Tipps

I N T E R N A T I O N A L:
Hintergrund – Somalia: Piraterie als Wachstumsmotor
Süddeutsche – Jessica Schober: Präsidentenwahl – Putins Patzer im Netz
Süddeutsche – Rudolph Chimelli: Führungsstreit im Iran – Die Macht bleibt im Dunkeln
Zeit – Arabischer Frühling: Ägyptens Frauen – die großen Verliererinnen
Manager Magazin – Apple räumt Kinderarbeit bei Zulieferern ein

E U R O P A:
Zeit – Dan Smith: Von Afrika lernen heiß siegen lernen
WirtschaftsWoche – Reitzle: Dax-Konzernchef liebäugelt mit dem Euro-Austritt Deutschlands
Spiegel – Volker Volkery: Neuer Euro-Vertrag – Die Sünder verwässern ihren Fiskalpakt
FAZ – Matthias Wyssuwa: 40 Jahre Margrete II. – Es ist nichts faul im Staate Dänemark

N A T I O N A L:
Zeit – Matthias Geis/Tina Hildebrandt: Angela Merkel – Der Staat ist sie
WirtschaftsWoche – Henning Krumrey: FDP diskutiert Koalitionsbruch
Focus – Bayern will deutsche Schuldenländer bestrafen
Cicero – Marion Kraske: Ein Staat duckt sich weg
Handelsblatt – Verfassungsschutz: Neue Abteilung gegen Rechtsextremismus

P  a  r  t  e  i  e  n:
DerWesten – Piratenpartei hat jetzt mehr als 20.000 Mitglieder
Süddeutsche – Michael Bauchmüller: Grüne – Wegweiser ins Unbekannte
Handelsblatt – CDU-Klausurtagung: Zehn-Punkte-Plan für den Wachstumsmotor
Kölner Stadtanzeiger – Karl Doemens: Auch die SPD wird unglaubwürdig
Welt – Brüderle: Wir dürfen von der Union keine Almosen erwarten

W  u  l  f  f:
Stern – Affäre um Bundespräsident: Unternehmer zahlte Luxus-Upgrade für Familie
FAZ – Weitere Vorwürfe an Wulff
Handelsblatt – Parteienforscher: Merkel könnte mit „ramponiertem“ Wulff leben
Spiegel – Gutachten zu Wulff-Kredit: Die Grenzen der Strafbarkeit sind eindeutig überschritten

M  e  d  i  e  n:
Spiegel – WAZ-Verkauf: Testamentsvollstrecker will Ultimatum stellen
Meedia – Auflagen-Talfahrt für Spiegel und Stern
Zeit – Jüdische Zeitung: Traum und Streit

R E G I O N A L:
Westdeutsche Zeitung – NRW: Protest gegen Zuschlag bei Diäten
DerWesten – Tobias Blasius: Hannelore Kraft serviert ihren „Hausbuttler“ ab
SR – Saarland: Koalitionsverhandlungen von CDU und SPD – Wer setzt sich durch?
Rheinische Post – Detlef Hüwel: Streit in NRW – Gutachterin warnt vor Diäten-Erhöhung
ZOOM – Zeugnisausgabe in NRW: Schule nun doch wieder nach der dritten Stunde aus

L O K A L:
Kölner Stadtanzeiger – Kölns OB Roters: Da ist niemand, der uns hilft

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