(uh) Das Bemerkenswerteste am Bundestagswahlkampf ist das Verhalten der SPD. Sie kämpft seit Monaten mit und gegen sich selbst. Mindestens einmal pro Woche produziert sie zum Erstaunen der Wähler und zum Verdruss ihrer Mitglieder Nachrichten, die so scheinen, als liefen sie den Wahlkampf-Interessen der Partei zuwider.
(uh) Alle wussten es längst. Nun zeigt auch die SPD-Spitze, dass sie verstanden hat. Das bestätigt sie schwarz auf weiß. Sie teilte mit: Ihr Kanzlerkandidat Steinbrück könne keinen Wahlkampf. Sein Team, das ihn immer wieder in Fettnäpfe trampeln ließ, sei nun ausgebootet. Den Wahlkampf der SPD führe ab sofort nicht mehr Steinbrück, sondern die SPD [...]
(uh) Das größte Rätsel des Wahlkampfes ist die SPD. Man könnte meinen, sie sei nur ein Phantom. Ihr Kandidat Steinbrück bestimmt seit Monaten mit seinen Pannen die Schlagzeilen. Derweil duckt sich die Partei weg. Sie tritt so gut wie gar nicht in Erscheinung. Sie bringt es nicht einmal fertig, ihre Ziele zum Gegenstand öffentlicher Diskussionen [...]
(uh) Die SPD ist von der Rolle. Seit Wochen führt sie Wahlkampf gegen sich selbst. Zunächst legte ihr Kanzlerkandidat Steinbrück einen fulminanten Fehlstart hin. Jetzt arbeiten führende Parteifreunde daran, das Desaster fortzusetzen und zu vergrößern.
(uh) Eine der größten Herausforderungen für Politiker ist das Amt des Generalsekretärs. Es lockt mit den Vorteilen der Prominenz. Es beschert seinen Inhabern mehr Aufmerksamkeit als ihren Kollegen. Es kann die Inhaber aber auch bloßstellen. Die aktuellen Generalsekretäre schweben in dieser Gefahr.
(uh) Peer Steinbrück wird zum Dauerthema. Seit seiner Nominierung zum Kanzlerkandidaten beherrscht er die Schlagzeilen. Allerdings anders als geplant: Statt Merkels Politik anzugreifen, muss er sein Geschäftsgebaren verteidigen – gegen den peinlichen Vorwurf, er sei ein Knecht der Banken. Dabei fallen einige Sachverhalte auf.
(uh) Eine geglückte Inthronisierung sieht anders aus. Das geplante Hochamt geriet zur Quetschnummer. Nach monatelanger Diskussion hat sich aus der SPD-Troika Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat hervorgequält, der Mann für den Klartext. Die Umstände der Nominierung richten in der Partei Flurschaden an. Die Euphorie der Medien hält sich in Grenzen. Seine Chancen gelten als unsicher.
S A A R L A N D – W A H L: Das Ergebnis der Saarland-Wahl findet gegensätzliche Wertungen. Heribert Prantl (Süddeutsche) meint, das Resultat spiegle bundesweite Trends wieder. Dagegen behauptet Josef Fuchs (Wir in NRW Blog), die Verhältnisse im Saarland ließen sich nur bedingt auf Deutschland übertragen. P A R T E I [...]
(uh) Gut eine Woche ist es her, dass Joachim Gauck zum Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten nominiert wurde. Noch ist er nicht aktiv. Und doch strahlt er schon kräftig auf die Parteien ab. Sie sind intensiv damit beschäftigt, sich auf ihn einzustellen. Das gelingt nicht allen.
(uh) Der Wulff-Skandal bewegt seit Wochen die Öffentlichkeit. Eigentlich viel zu lange. Er hat über das Verhalten des Bundespräsidenten hinaus viele andere interessante Aspekte. Je länger der Skandal die Öffentlichkeit beschäftigt, desto deutlicher treten sie zu Tage.
Freitag, März 8, 2013
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