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    Nebenbei

    • Zweite Wahl für den WDR

      (uh) Was ist los im WDR? Die Intendantin des zweitgrößten Senders in der EU gab ihren Posten auf, sobald sie ihren Vertrag verlängert hatte. Ihre Gründe lässt Piel im Dunkeln. So nährt sie Spekulationen bis hin zum Verdacht, sie habe sich Einkünfte sichern wollen. Ihr Verhalten schadet ihr – und dem WDR. Sie steht nicht allein. Der Rundfunkrat, der den Sender kontrolliert und Piels Nachfolger sucht, stellt aus dem Kreis von drei Dutzend Bewerbern drei zur Wahl: Stefan Kürten, Direktor der EU-Rundfunkunion, Jan Metzger, Intendant von Radio Bremen, und Tagesthemen-Moderator Tom Buhrow. Kürten und Metzger mögen tüchtig sein. Außerhalb der Fachwelt sind sie unbekannt. Was Buhrow qualifiziert, bleibt das Geheimnis des Rundfunkrates. Der WDR hat einen Etat von 1,4 Milliarden Euro und 4000 Beschäftigte. Buhrow hat weder Management- noch Führungserfahrung. Er macht eher mit vielen lukrativen Nebentätigkeiten von sich reden. Damit nicht genug: Der Rundfunkrat entwertete seine drei Kandidaten auch noch selbst als zweite Wahl. Ehe er sie bekannt gab, hatte er bei renommierten Größen wie di Lorenzo (Zeit-Chefredakteur), Kleist (SR-Intendant) und Marmor (NDR-Intendant) angeklopft. Sie winkten dankend ab. Warum? Kennen sie den WDR zu gut, um sich auf ihn einzulassen? Schreckten sie vor dem zurück, was sie dort erwartet? Was ist los im WDR?

    Archive | Politik

    Der saubere deutsche Fußball

    Montag, 13. Mai 2013

    0 Kommentare

    (uh) Der deutsche Fußball steht vor einem Triumph. Mit Borussia Dortmund und Bayern München bestreiten erstmals zwei deutsche Mannschaften das Endspiel der Champions League. Unbeschwert genießen lässt es sich kaum. Es wird vom Hoeneß-Skandal überschattet. Er nährt den Verdacht, dass der deutsche Fußball keineswegs so sauber dasteht, wie er glauben machen will. [weiter]

    Ohne Maßstab, nicht Manns genug

    Dienstag, 7. Mai 2013

    5 Kommentare

    (uh) Was den Bayern-Aufsichtsrat bewog, Hoeneß im Präsidentenamt zu lassen, wir wissen es nicht. Im Aufsichtsrat des Vereins sitzen Chefs von Weltunternehmen. Sie setzen sich dem Verdacht der Kumpanei aus. Hoeneß hat mit dem Steuerbetrug eine Straftat eingestanden. Der Aufsichtsrat behandelt sie als Bagatelle. Das Signal aus der Aufsichtsratssitzung in der Allianz-Arena ist eindeutig und fatal: Steuerbetrug ist eine lässliche Sünde. [weiter]

    Der Bock will Gärtner bleiben

    Donnerstag, 2. Mai 2013

    3 Kommentare

    (uh) Wer glaubte, Hoeneß warte den Ausgang seines Verfahrens ab und halte bis dahin seinen Mund, ist auf dem Holzweg. Seit der Unternehmer und Manager des FC Bayern als Steuerbetrüger aufflog, arbeitet er daran, den Verlust seiner Ehre zu verdecken. Zu diesem Zweck versucht er, öffentliche Reputation zurückzugewinnen, die er mit seinem Erfolg als Bayern-Manager erwarb und verzockte. [weiter]

    Zwischen den Mühlsteinen der Volksparteien

    Montag, 29. April 2013

    0 Kommentare

    (uh) Gehen die Grünen nach dem Berliner Parteitag gestärkt in den Wahlkampf? Wohl nicht. Der linke Flügel hat wieder einmal die Realos untergepflügt. Die Zeiten, in denen Realos die Akzente setzten und die Positionen der Linken entschärften, sind vorbei. Die Grünen geben sich für die Wahl im Herbst zuversichtlich. Dabei marschieren sie auf dem Weg, der sie zwischen die Mühlsteine der beiden großen Parteien führt. [weiter]

    Der Steuerbetrug zieht Kreise

    Montag, 29. April 2013

    4 Kommentare

    (uh) Im Hoeneß-Steuerskandal werden immer mehr Details bekannt, wie der Wurstfabrikant und Fußball-Funktionär das Gemeinwesen betrog, das ihm zu Reichtum und Ansehen verhalf. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Doch schon geht es um die Folgen des Skandals. Er zieht Kreise, in Politik und Wirtschaft, in den Medien und im Sport. [weiter]

    Rosstäuscher noch im Niedergang

    Mittwoch, 24. April 2013

    1 Kommentar

    (uh) Ulrich Hoeneß hat eingeräumt, er habe einen großen Fehler gemacht, als er Steuern hinterzog. Mit seiner Selbstanzeige habe er ihn teilweise wieder gutmachen wollen, behauptet er. Das klingt nach großen Bedauern und tiefer Reue. Und ist doch nichts anderes als Quatsch. Bis zum Dezember 2012 hat Hoeneß gehofft, sich hinter dem Steuerabkommen mit der Schweiz verstecken und seinen Steuerbetrug vertuschen zu können. [weiter]

    Wer stellt Hoeneß vom Platz?

    Montag, 22. April 2013

    6 Kommentare

    (uh) Ulrich Hoeneß war erfolgreicher Fußballspieler, erfolgreicher Wurst-Fabrikant und erfolgreicher Manager eines Fußballclubs. Nun hat er sich als Steuerbetrüger entlarvt. Er steht nicht allein. Der Wirbel um ihn wäre nur halb so groß, wenn er nicht so prominent wäre und sein Verbrechen nicht in krassem Gegensatz zu seinem Image stünde. [weiter]

    Der Wind beginnt, sich zu drehen

    Samstag, 20. April 2013

    5 Kommentare

    (uh) Vor Wochen noch waren die Rollen in der NRW-Politik klar verteilt. Die rot-grüne Koalition wurde 2012 deutlich bestätigt und schien völlig unbedrängt. Regierungschefin Kraft war sehr beliebt. Die CDU versuchte, die Trümmer des missratenen Wahlkampfes wegzuräumen. Die FDP mühte sich, die Schwäche der Bundespartei auszugleichen. Rot-Grün sah eine glänzende Zukunft vor sich. Doch plötzlich beginnt der Wind, sich zu drehen. [weiter]

    Dem Schicksal fast widerstandslos ergeben

    Donnerstag, 18. April 2013

    2 Kommentare

    (uh) Das Land NRW versteht sich als das industrielle Herz Deutschlands. Dabei sind die Zeiten, in denen diese Selbstsicht die Wirklichkeit beschrieb, längst vorbei. Die Landesregierungen neigen dazu, die Lage des Landes schön zu reden. Seit dem Ende des Wiederaufbaus vor 40 Jahren schmilzt der Industriekern in NRW. Dieser Prozess erlebt mit dem nun beschlossenen Ende von Opel in Bochum einen neuen, markanten Höhepunkt. [weiter]

    Auf dem Weg zur Kanzlerin-Dämmerung

    Mittwoch, 17. April 2013

    5 Kommentare

    (uh) Friede Springer und Angela Merkel sollen befreundet sein. Das hindert Springers Bild-Zeitung nicht daran, die Kanzlerin in Verlegenheit zu bringen. So, wie das Blatt und sein Chefredakteur Diekmann agieren, tragen sie dazu bei, Merkel zu demolieren und zu demontieren. Das geschieht nur notdürftig verdeckt. Zu übersehen ist es nicht. [weiter]