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Nebenbei

  • Pflichtspiel für Minister

    (uh) Der Fußball kennt Freundschafts- und Pflichtspiele. In der Politik sind sie manchmal schwer auseinanderzuhalten. Am frühen Dienstagabend trafen sich auf Einladung der Düsseldorfer Landtagspräsidentin Vertreter der NRW-Wirtschaft im Düsseldorfer Landtag zum Parlamentarischen Abend. Von nah und fern waren Unternehmer angereist. Das große Foyer des Landtags war proppenvoll – mit dabei natürlich NRW-Wirtschaftsminister Duin (SPD). Er erregte Aufsehen: Der Minister erschien in Jeans und verließ die Veranstaltung sehr früh. Viele Unternehmer konnten sich keinen Reim darauf machen. Sie wunderten sich, dass er sie so frühzeitig stehen ließ. Alsbald bewegten nicht mehr Wirtschaftsthemen die Gemüter, sondern das Outfit und Verhalten des Wirtschaftsministers: Warum trat er im Freizeitlook auf, und wo zog es ihn so früh hin? Die Fragen klärten sich, als an diesem Abend der Schlusspfiff eines anderen Spitzenspiels ertönte, der des ausverkauften Revier-Derbys Dortmund gegen Schalke. Da lief schon das Gerücht durch NRW, Duin sei in der Loge des Borussia-Sponsors Evonik gesehen worden, über dessen Parteispenden der Stern kürzlich berichtete. Und der Minister? Er bestätigte tags darauf, dass er beim Unternehmer-Empfang eine Jeans getragen und sich das Derby in Dortmund angeschaut habe. Auf die Frage aber, ob er während des Spiels in der Evonik-Loge gewesen sei, erklärte er: „Nein.“

Archive | Politik

Kraft: Es ist mehr ab als nur der Lack

Mittwoch, 23. April 2014

5 Kommentare

(uh)Die SPD trägt ihre Kontroversen gerne auf dem Marktplatz aus. Auch profilieren sich manche ihrer Führungsfunktionäre gegen die Partei. Die stellvertretende SPD-Chefin Kraft, hauptberuflich Ministerpräsidentin von NRW, bereichert diese Traditionslinien um eine neue Variante. Kraft zieht über ihre Genossen in der Berliner Parteispitze her – und zwar nach Strich und Faden. [weiter]

Nur die Union kann der SPD helfen

Dienstag, 15. April 2014

3 Kommentare

(uh) Bei der Bundestagswahl stellten die Wähler die SPD vor die Wahl: Sie konnte sich zwischen der große Koalition, Rot-Rot-Grün und der Opposition entscheiden. Für alle drei Positionen fanden sich Verfechter in der Partei. Zähneknirschend legte sie sich auf die große Koalition fest. Sie erschien ihr als das kleinere Übel. Nun zeigt sich dessen Ausmaß. Es ist beträchtlich. [weiter]

Der König, der selbst über Merkel herrscht

Montag, 7. April 2014

6 Kommentare

(uh) Der Fußball steht auf dem Höhepunkt seiner Macht. Ende der 70-er, Anfang der 80-er Jahre war sein Ruf dahin. Inzwischen setzt er Maßstäbe. Er bewegt viel mehr Menschen als jeder andere gesellschaftliche Zusammenschluss. Längst übertrifft er die Bindungskraft der Kirchen, Parteien und Gewerkschaften. [weiter]

Verliert das Loch am Niederrhein Brisanz?

Mittwoch, 2. April 2014

2 Kommentare

(uh) Die rot-grüne NRW-Koalition hat etwas Neues vorzuweisen. Sie verständigte sich heimlich, still und leise darauf, einen Teil des Braunkohlefeldes Garzweiler II nicht abzubauen. Die Grünen freuen sich. Einige Sozialdemokraten schauen dumm aus der Wäsche. Die meisten NRW-Bürger wagen es noch nicht, erleichtert aufzuatmen. Ist das Thema Garzweiler nun tatsächlich für alle Zeit beerdigt? [weiter]

CDU: Schon wieder ein Harakiri-Versuch

Dienstag, 1. April 2014

2 Kommentare

(uh) Die CDU tut sich schwer, in NRW auf einen grünen Zweig zu kommen. Warum das so ist, zeigte sich in der vergangenen Woche. Da machte die Rheinische Post mit der Schlagzeile auf: „CDU fordert Fracking in NRW“. Andere Medien zogen nach. Die Wogen schlugen hoch. CDU-Landeschef Laschet sah sich gezwungen einzuschreiten. Er dementierte, ebenfalls in der RP. „Fracking ist für uns kein Thema.“ [weiter]

EU: 28 Zwerge ergeben keine Großmacht

Samstag, 29. März 2014

9 Kommentare

(uh) Die Krim-Krise legt die Schwäche Europas bloß. Politische Kraft erfordert technologische und militärische Stärke. Auf beiden Gebieten ist Europa ins Hintertreffen geraten. Institutionelle Mängel und die wirtschaftlichen Defizite vieler EU-Staaten verstärken die Misere. Die Besuche von US-Präsident Obama und Chinas Staats-und Parteichef Xi Jinping spiegeln diesen Zustand wider. [weiter]

Die Medien lassen von Hoeneß nicht ab

Freitag, 28. März 2014

2 Kommentare

(uh) Der Fall Hoeneß ist für die Justiz abgeschlossen. Für die Medien aber nicht. Noch sitzt der verurteilte Steuerbetrüger nicht im Gefängnis, da bringen sie weitere Details auf den Tisch, die bei seinem kurzen Prozess unter der Tischplatte blieben. Noch ist den medien der große Wurf nicht gelungen. Doch erwecken sie den Eindruck, es sei in absehbarer Zeit mit Handfestem zu rechnen. [weiter]

Die SPD tritt emsig auf der Stelle

Dienstag, 25. März 2014

3 Kommentare

(uh) Die SPD agiert in der großen Koalition, als stünde sie in einem Wettkampf. Sie möchte ihren Partner übertrumpfen. Mit ihrer Bilanz der ersten 100 Regierungstage will sie belegen, sie sei der Motor, der das Land voran bringe. Doch bei allem Eifer muss sie feststellen: Ihr Bemühen, das Land nach vorn zu bringen, bringt sie selbst keinen Schritt vorwärts. In den Umfragen tritt sie auf der Stelle. [weiter]

Wie sich der Stern zur Schnuppe macht

Donnerstag, 20. März 2014

7 Kommentare

(uh) Der Stern kämpft nicht nur gegen die sinkende Auflage. Er leidet auch unter schrumpfender Bedeutung. Lange Zeit war die Illustrierte Indikator und Vorreiter für Stimmungen und Trends in Gesellschaft und Politik. Mit dem Skandal um die Hitler-Tagebücher hat sie ihren Ruf ruiniert. Der Versuch, ihn mit dem Fall Hoeneß aufzupolieren, will nicht gelingen. Der Stern steht sich selbst im Weg. [weiter]

Kampfplatz auf dem Weg ins Kanzleramt

Dienstag, 18. März 2014

1 Kommentar

(uh) In der Bundespolitik führt an NRW kein Weg vorbei. Dort entscheidet sich, wer 2017 in Berlin die Macht erringt. Im Mai 2017 findet die Landtagswahl statt, im Herbst die Bundestagswahl. Das Land stellt mehr als ein Fünftel der Wähler. Will die Union im Bund weiter regieren, muss sie in NRW zulegen. Will die SPD im Bund über die 30 Prozent-Hürde springen, muss auch sie in NRW wachsen. [weiter]