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Nebenbei

  • Schröder: Vom Kanzler zum Würstchen

    Wie viele Menschen haben wohl bedauert, dass sie der SPD 1998 ihre Stimme gaben und mit ihr deren Spitzenkandidaten Schröder zum Kanzler machten? Beschweren können sie sich nicht. Er lebte seine Schwächen schon vor seiner Kanzlerschaft hemmungslos öffentlich aus. Bereits damals war das Bild, das er von sich prägte, weniger von seiner Politik als von seinem Verhalten im Umgang mit Parteifreunden und seiner Partei bestimmt. Es stieß ab. Man musste nur hinschauen. Heute kann man sagen: Er hat einen wesentlichen Beitrag zum Verfall der Sitten in der SPD und zum Niedergang der Partei geleistet. Bezeichnend auch, dass er als Kanzler jenen Job kreierte, der ihm nach dem Abschied aus dem Amt den lang ersehnten Wohlstand brachte. Um in dessen Genuss zu kommen, schreckt der Ex-Kanzler nicht davor zurück, dem russischen Diktator Putin zu dienen. Dass ihn die Bild-Zeitung, deren Gunst er als Kanzler suchte, heute als Putins Pudel abbürstet, kommt wohl der Ansicht nahe, die viele Bürger von Schröder haben. Zu den Missständen in Russland, Weißrussland und der Türkei, die in die EU ausstrahlen, hört man von ihm kein Wort. Wohl aber kämpft er darum, dass VW in seinen Betriebskantinen die Currywurst nicht abschafft. Schröder war ein Profiteur sozialdemokratischer Bildungspolitik: Er brachte es vom Kind armer Leute zum Kanzler. Dann machte sich der Kanzler zu Putins Rudel, und nun macht sich Putins Pudel zum Würstchen. Welch eine Laufbahn! – Ulrich Horn

Schröder: Vom Kanzler zum Würstchen

Mittwoch, 11. August 2021

Nebenbei

Wie viele Menschen haben wohl bedauert, dass sie der SPD 1998 ihre Stimme gaben und mit ihr deren Spitzenkandidaten Schröder zum Kanzler machten? Beschweren können sie sich nicht. Er lebte seine Schwächen schon vor seiner Kanzlerschaft hemmungslos öffentlich aus. Bereits damals war das Bild, das er von sich prägte, weniger von seiner Politik als von seinem Verhalten im Umgang mit Parteifreunden und seiner Partei bestimmt. Es stieß ab. Man musste nur hinschauen. Heute kann man sagen: Er hat einen wesentlichen Beitrag zum Verfall der Sitten in der SPD und zum Niedergang der Partei geleistet. Bezeichnend auch, dass er als Kanzler jenen Job kreierte, der ihm nach dem Abschied aus dem Amt den lang ersehnten Wohlstand brachte. Um in dessen Genuss zu kommen, schreckt der Ex-Kanzler nicht davor zurück, dem russischen Diktator Putin zu dienen. Dass ihn die Bild-Zeitung, deren Gunst er als Kanzler suchte, heute als Putins Pudel abbürstet, kommt wohl der Ansicht nahe, die viele Bürger von Schröder haben. Zu den Missständen in Russland, Weißrussland und der Türkei, die in die EU ausstrahlen, hört man von ihm kein Wort. Wohl aber kämpft er darum, dass VW in seinen Betriebskantinen die Currywurst nicht abschafft. Schröder war ein Profiteur sozialdemokratischer Bildungspolitik: Er brachte es vom Kind armer Leute zum Kanzler. Dann machte sich der Kanzler zu Putins Rudel, und nun macht sich Putins Pudel zum Würstchen. Welch eine Laufbahn! – Ulrich Horn

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3 Kommentare zu “Schröder: Vom Kanzler zum Würstchen”

  1. grafiksammler sagt:

    Nun ja, eine Sichtweise. Es gibt auch eine Andere:

    Schröder hat dem Deutschen Schlafwagen von Kohls Sitzfleisch Gnaden wieder Beine gemacht.Was Deutschland heute ist, geht auf Schröders Wurzeln zurück. Ein paar Flaschen Bier am Wahlabend 2005 weniger und Frau Merkel wäre nie Bundeskanzlerin geworden. 16 Jahre später wissen wir, wie uns die CDU wieder in die Kohlsche „mit dem Hintern aussitzen“ Lethargie geführt hat. Dazu haben wir noch ein massives Korruptionsproblem. Der Fisch stinkt vom Kopfe her. Das ist viel schlimmer, als ein alter Ex-Kanzler, der sich an einer Curry-Wurst abarbeitet.

  2. Immerhin äußert er sich hier mal zu einer wirklich wichtigen Frage. Schröder weiß einfach, wie unser Nerv am besten zu treffen ist. Noch besser wäre es, er hielte einfach die Klappe.

  3. Düsseldorfer sagt:

    Beim Stichwort „Würstchen“ fällt mir als erste Assoziation Laschet ein. Ich bin mal gespannt, ob angesichts der schlimmen Umfragewerte, die an die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz denken lassen, die Union (doch noch) kurz vor der Wahl auf Söder umsattelt.

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