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Nebenbei

  • Merz bleibt Fritzchen

    Was haben sich die Merz-Fans für ihn in die Kurve gelegt! Und was macht er? Er kehrt ihnen den Rücken. Sie wollten ihn heimholen. Nicht irgendwie, sondern als CDU-Chef samt Freifahrtkarte ins Kanzleramt. Sie machten sich die schönsten Hoffnungen. Er ging auf Werbetour durch die Partei. Sie sangen auf ihn Loblieder. Sie hörten selbst dann nicht auf, als er seinen Parteitagsauftritt versemmelt hatte. Nun wollten sie ihn mit der Option auf die Kanzlerkandidatur ins Kabinett drücken. Und was passiert? Der Mann, der die AfD kleinkriegen und die CDU wieder groß machen wollte, nimmt sich aus dem Verkehr. Er lässt sich in irgendein Ratgebergremium abschieben. Wahlkampf für die CDU will er auch nicht machen, selbst in Ostdeutschland nicht, wo die AfD auf dem Vormarsch ist. Aus der Traum vom CDU-Frühling mit Merz. Der Friedrich stellt seine Fans in den Regen. Fritz will Fritzchen bleiben. – Ulrich Horn

Fundsachen 7/2018

Samstag, 1. September 2018

Fundsachen

Themen:
Fake News, Parteien, US-Medien, Machiavellismus

Fake News: Trotz aller Fake News ist die Wahrheit nicht am Ende, erklärt Slavoj Zizek in der NZZ.

Parteien: Forsa-Chef Manfred Güllner blickt in die Zukunft und teilt über die „Welt“ mit, was er da kommen sieht: eine neue Rangordnung der Parteien.

US-Medien: Trump erzielt mit seiner Hetze gegen die Medien bemerkenswerte Wirkung, wie in der FAZ zu lesen ist.

Machiavellismus: „Die Menschen sind frei, doch schätzen viele ihre Freiheit nicht.“ Sie sehnten sich nach starken Männern, die dafür sorgen sollen, die Dinge durchschaubar zu machen, befindet Peter Strasser in der NZZ. Ulrich Horn


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