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Nebenbei

  • Es geht noch schlechter

    Um die Deutsche Bank und die Commerzbank steht es schlecht. Bundesfinanzminister Scholz (SPD) möchte ihren Verfall stoppen. Sie sollen sich zusammenschließen. Er hofft, vereint könnten sie eine stärkere Rolle spielen. Die Verhandlungen haben gerade begonnen. Sie werden beide Banken zunächst weiter schwächen. Um größeres Gewicht zu gewinnen, müssen sie Kosten senken. Sie gilt, Stellen zu streichen und Zweigstellen zu schließen. Beide Geldhäuser beschäftigen insgesamt gut 130.000 Menschen. Soll der Zusammenschluss den gewünschten Gewinn bringen, könnten 20.000 bis 50.000 Stellen wegfallen. Was werden die Mitarbeiter bei diesen Aussichten tun? Sie werden sich fragen, ob sie es sind, die demnächst auf der Strecke bleiben. Viele werden alles daransetzen, einen anderen Arbeitgeber zu finden. Sie werden sich umhören, Bewerbungen schreiben, sich auf Bewerbungsgespräche vorbereiten. Sie werden ihre finanziellen Verhältnisse straffen, um drohende Durststrecken zu überstehen. Sie werden sich zum Abwehrkampf gegen den Zusammenschluss formieren und an Protestaktionen teilnehmen. Bis die Vereinigung in trockenen Tüchern ist, falls es zu ihr kommt, wird einige Zeit ins Land gehen. Derweil werden sich die Beschäftigten mehr mit sich selbst als mit den Geschäften ihrer Bank befassen. Ist es abwegig abzunehmen, dass sich die schlechte Ertragslage der beiden Banken in nächster Zeit noch verschlechtern wird? – Ulrich Horn

Blog-Fundsachen ... Nr. 64 - 2013

Grüne, SPD, Sport, AfD, Fahrradkette, Tafeln

Montag, 29. April 2013

Blog-Tipps

(uh) Jenny meint, die Grünen zielten mit ihren Steuerplänen darauf ab, Otto Normalverbraucher abzuzocken. Michael Spreng bemerkt, dass die SPD ihren Kandidaten Steinbrück in den Hintergrund schiebt. Marcel Malachowski beklagt, dass auch im Sport Verlogenheit regiere. Werner Jurga hält es für möglich, dass die AfD das Gefüge der Parteien verändern könne. Wolfgang Michal meint, die Erwartungen, die mit einer deutschen Ausgabe der HuffPost verbunden werden, seien unrealistisch. Die Autoren des „Spiegelfechter“ spotten über einen TV-Auftritt Peer Steinbrücks. Und zum guten Schluss: Stefan Sell beschreibt die Erfolgsgeschichte der Tafeln.

1. Politik

a. Die Grünen wollen enteignen und schröpfen
Bei der wesentlich höheren Belastung der Einkommen soll es natürlich nicht bleiben. SPD und Grüne wollen auch an die Vermögen ran. Was hier geplant ist trifft nicht nur den FDP-wählenden Mittelständler sondern auch normale Sparer und Altersvorsorger.
Aus: Jenny’s Blog

b. Der Schattenkandidat

Die SPD-Führung hat offenbar beschlossen, ihren Gerechtigkeitswahlkampf auf Biegen und Brechen durchzuziehen – ohne Rücksicht auf ihren Kanzlerkandidaten.
Aus: Sprengsatz

c. Hoeneß und die Doppelmoral im Sport

Der Sport ist zum Abbild gesellschaftlicher Ungerechtigkeit und Unmoral geworden.
Aus: Telepolis

d. Tina und die AfD

Nochmal die beiden Voraussetzungen: 1. keinerlei Skandal wegen eines erwiesenermaßen rechtsextremistischen Funktionärs und 2. die „Rückkehr“ der Eurokrise. Treten diese beiden Bedingungen ein, wird eine rechtspopulistische Fraktion im Deutschen Bundestag sitzen – mit dramatischen Auswirkungen auf die ganze Parteienlandschaft.
Aus: Jurga.de

2. Medien

a. Deutsche HuffPost: Sie kommt, sie kommt nicht, sie kommt
Maymann will mit der deutschen Ausgabe der Huffington Post schon nach kurzer Zeit Geld verdienen und „in drei bis fünf Jahren“ unter die “Top Five” der Nachrichtenangebote aufrücken. Man darf das getrost unter Marketing-Geschwätz verbuchen.
Aus: Carta

b. Hätte, hätte, Fahrradkette

Viel Spaß 😉
Aus: Spiegelfechter

SCHLUSSPUNKT: Der Wirtschaftstext des Tages

Reden wir mal über eine echte Erfolgsstory
1993 begann die „Initiativgruppe Berliner Frauen“ damit, Lebensmittel vor dem Müll zu retten. Und jetzt, 20 Jahre später, haben sich die Tafeln zu professionellen Organisationen entwickelt, die nahezu flächendeckend in ganz Deutschland mittlerweile 1,5 Millionen Menschen mit ausgesonderten Lebensmitteln und Spenden versorgen.
Aus: Aktuelle Sozialpolitik

Die Aussagen der Autoren geben nicht in jedem Fall meine Meinung wieder. (uh)


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