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Nebenbei

  • Vom Wähler abgewrackt

    Die einstigen Volksparteien bieten ein jämmerliches Bild. Die SPD zerfleischte sich über Jahrzehnte. Sie schrumpfte zur Kleinpartei. Rechtzeitig vor der Bundestagswahl stellte sie sich ruhig. Prompt erhielt sie Aufwind. Die Union zerfleischt sich seit 2015. Sie steigerte das Gemetzel im Wahlkampf sogar. Viele Wähler kehrten ihr erzürnt den Rücken. – Heute warten die dürftigen Reste der Volksparteien darauf, dass ihnen die kleine FDP und die kleinen Grünen zur Macht verhelfen. Union und SPD regierten in 12 der 16 Regierungsjahre Merkels gemeinsam. Beide Gruppierungen haben den Erfolg und den Misserfolg dieser Ära zu verantworten. Beide haben die Mängel verursacht, der in der Pandemie sichtbar wurden. Beide haben sich mehr mit ihren internen Problemen als mit denen des Staates und der Gesellschaft befasst. Dass beide nicht gewohnt sind, sachgerecht zu agieren, zeigte sich in der Pandemie. Dass sie der jeweils anderen Partei vorwerfen, die Modernisierung des Landes verschlafen zu haben, ist lächerlich. Die Wähler sind nicht dumm. Sie wissen: Beide Parteien haben sich durch eigenes Verschulden auf Grund gesetzt. Die Wähler haben begonnen, beide Volksparteien abzuwracken. Der SPD gaben sie bei der Bundestagswahl noch einmal Paddel, der Union nahmen sie die Segel. Doch ohne die Schlepper FDP und Grüne kämen die beiden schrottreifen Dickschiffe nicht mehr vom Fleck. – Ulrich Horn

Grüne, SPD, Sport, AfD, Fahrradkette, Tafeln

Montag, 29. April 2013

Blog-Tipps

(uh) Jenny meint, die Grünen zielten mit ihren Steuerplänen darauf ab, Otto Normalverbraucher abzuzocken. Michael Spreng bemerkt, dass die SPD ihren Kandidaten Steinbrück in den Hintergrund schiebt. Marcel Malachowski beklagt, dass auch im Sport Verlogenheit regiere. Werner Jurga hält es für möglich, dass die AfD das Gefüge der Parteien verändern könne. Wolfgang Michal meint, die Erwartungen, die mit einer deutschen Ausgabe der HuffPost verbunden werden, seien unrealistisch. Die Autoren des „Spiegelfechter“ spotten über einen TV-Auftritt Peer Steinbrücks. Und zum guten Schluss: Stefan Sell beschreibt die Erfolgsgeschichte der Tafeln.

1. Politik

a. Die Grünen wollen enteignen und schröpfen
Bei der wesentlich höheren Belastung der Einkommen soll es natürlich nicht bleiben. SPD und Grüne wollen auch an die Vermögen ran. Was hier geplant ist trifft nicht nur den FDP-wählenden Mittelständler sondern auch normale Sparer und Altersvorsorger.
Aus: Jenny’s Blog

b. Der Schattenkandidat

Die SPD-Führung hat offenbar beschlossen, ihren Gerechtigkeitswahlkampf auf Biegen und Brechen durchzuziehen – ohne Rücksicht auf ihren Kanzlerkandidaten.
Aus: Sprengsatz

c. Hoeneß und die Doppelmoral im Sport

Der Sport ist zum Abbild gesellschaftlicher Ungerechtigkeit und Unmoral geworden.
Aus: Telepolis

d. Tina und die AfD

Nochmal die beiden Voraussetzungen: 1. keinerlei Skandal wegen eines erwiesenermaßen rechtsextremistischen Funktionärs und 2. die „Rückkehr“ der Eurokrise. Treten diese beiden Bedingungen ein, wird eine rechtspopulistische Fraktion im Deutschen Bundestag sitzen – mit dramatischen Auswirkungen auf die ganze Parteienlandschaft.
Aus: Jurga.de

2. Medien

a. Deutsche HuffPost: Sie kommt, sie kommt nicht, sie kommt
Maymann will mit der deutschen Ausgabe der Huffington Post schon nach kurzer Zeit Geld verdienen und „in drei bis fünf Jahren“ unter die “Top Five” der Nachrichtenangebote aufrücken. Man darf das getrost unter Marketing-Geschwätz verbuchen.
Aus: Carta

b. Hätte, hätte, Fahrradkette

Viel Spaß 😉
Aus: Spiegelfechter

SCHLUSSPUNKT: Der Wirtschaftstext des Tages

Reden wir mal über eine echte Erfolgsstory
1993 begann die „Initiativgruppe Berliner Frauen“ damit, Lebensmittel vor dem Müll zu retten. Und jetzt, 20 Jahre später, haben sich die Tafeln zu professionellen Organisationen entwickelt, die nahezu flächendeckend in ganz Deutschland mittlerweile 1,5 Millionen Menschen mit ausgesonderten Lebensmitteln und Spenden versorgen.
Aus: Aktuelle Sozialpolitik

Die Aussagen der Autoren geben nicht in jedem Fall meine Meinung wieder. (uh)


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