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Nebenbei

  • Die Torhüter und ihre Teams

    Warum spielt Fußballtorwart Neuer nicht mehr bei Schalke? Und warum sein Kollege ter Stegen nicht mehr bei Gladbach? Beide Spieler waren zu gut für diese Vereine. Beide zählen weltweit zu den besten Torhütern. Beide wollen auf ihrem Niveau spielen. Deshalb wechselten sie zu Mannschaften, die zu den besten der Welt zählen, Neuer zu Bayern München und ter Stegen zum FC Barcelona. In Fußballkreisen wird gerade darüber gestritten, wer von beiden in der Nationalmannschaft spielen soll. Dort steht fast immer Neuer im Tor, ter Stegen sitzt – trotz ähnlicher Leistungen wie Neuer – meistens auf der Reservebank und ist unzufrieden. Er will öfter zum Zuge kommen. Über dieses Problem beharken sich sogar führende Fußballfunktionäre. Der Laie staunt und fragt sich: Warum legen Torleute von Weltklasse Wert darauf, das Tor einer zweitklassigen Nationalmannschaft zu hüten? Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 versäumten der DFB und sein Cheftrainer Löw, das Nationalteam systematisch zu erneuern. Weltklassespieler wie Neuer und ter Stegen passen nicht in das schwache Team. So, wie sie Schalke und Gladbach den Rücken kehrten, sollten sie auch auf Einsätze im Nationalteam verzichten. Es spielt viel zu tief unter ihrem Niveau. – Ulrich Horn

Blog-Fundsachen ... Nr. 62 - 2013

Merkel, AfD, Europa, Facebook, Zeitungskrise

Donnerstag, 18. April 2013

Blog-Tipps

(uh) Heute finden sich unter den Blog-Fundsachen Beiträge über Angela Merkel, die AfD und ihre mögliche Auswirkung auf den Ausgang der Bundestagswahl. Ein Autor empfiehlt, Deutschland möge mit Europa so verfahren wie die Bundesrepublik mit der DDR. Andere Blogs befassen sich mit der Zeitungskrise und der Frage, wie man mit Blogs Geld verdienen kann. Und zum Schluss: Dem Wirtschaftsexperten, auf dessen Erkenntnissen die viel kritisierte Austeritätspolitik fußt, sind offenbar gravierende Fehler unterlaufen.

1. Politik

a. Ein Fetisch namens Merkel
Egal was Merkel macht oder nicht macht: Sie wird gefeiert. Niemand traut sich an sie ran und wer sie kritisiert, wird sofort gesteinigt.
Aus: Jenny’s Blog

b. AfD: Warum die Partei so gefährlich ist für Angela Merkel

Die „Alternative für Deutschland“ ist mittlerweile die einzige echte Opposition in Deutschland – und Peer Steinbrücks letzte Chance auf den Wahlsieg.
Aus: Spiegel Online

c. AfD: Applaus für die Oberfläche

Die NPD hatte sich über ihren Pressesprecher schon vor dem Parteitag wohlwollend zur „AfD“ geäußert.
Aus: Spiegelfechter

d. Die zweite Wiedervereinigung

Wir müssen für ein friedliches, wettbewerbsfähiges, prosperierendes Europa dieselbe Anstrengung unternehmen wie für die deutsche Wiedervereingung. Und auch dieselbe Last tragen.
Aus: Sprengsatz

2. Medien

a. Facebook: Das Alte-Leute-Medium
Wenn inzwischen mehr als die Hälfte der Eltern von Jugendlichen, die auf Facebook sind, auch dort rumturnen, ist das eher übel für dessen Reputation.
Aus: Carta

b. Wie viele (…) Nachrichtenwebseiten kosten Geld? Viele!

Rund 27 Prozent der Webseiten amerikanischer Zeitungen haben bereits Abo-Modelle eingeführt.
Aus: Der Presseschauder

c. Redaktionssterben

– oder findet jemand “Zeitungssterben” wirklich passender?
Aus: Vera Bunse

d. Hört auf, euch selbst zu bemitleiden

Doch die Krise des Journalismus ist auch eine Krise der Journalisten, also mitunter selbst verschuldet und nicht stets Schuld der anderen.
Aus: Vocer

e. Wie kann sich Online-Journalismus finanzieren?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie wir Geld mit diesem Blog verdienen könnten. Diese wollen wir hier mal auflisten und zur Diskussion stellen.
Aus: Netzpolitik.org

SCHLUSSPUNKT: Der Wirtschaftstext des Tages

R&R: Staatsverschuldung und Wirtschaftswachstum
Was an der ganzen Affäre interessant ist, dass es im Grunde genommen, wie Paul Krugman in seinem Blog bemerkt, zwei wissenschaftliche Forschungsergebnissen gibt, worauf sich politische Entscheidungsträger stützen, um die Austeritätspolitik mitten in einer schwer angeschlagenen Wirtschaft zu begründen.
Aus: Acemaxx-Analytics
Siehe auch: Kenneth Rogoff: Der Krisenökonom – in: FAZ.net

Die Aussagen der Autoren geben nicht in jedem Fall meine Meinung wieder. (uh)


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