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Nebenbei

  • Opposition: Trübe Aussicht

    Über die Probleme, eine Jamaika-Koalition zu bilden, geraten die Schwierigkeiten der Oppositionsparteien ein wenig aus dem Blick. SPD, Linke und AfD sind in sich zerstritten. In allen drei Parteien kämpfen verschiedene Lager gegeneinander (siehe: hier, hier und hier). Vermutlich kommt eher eine Jamaika-Koalition zustande, als dass die Opposition funktionsfähig wird. Reicht es nicht, wenn die Opposition parat steht, sobald die Jamaika-Regierung ihre Arbeit aufnimmt? Schön wär’s. Die Aversionen innerhalb der Linken sind wohl nicht mehr zu heilen. Die AfD zerbröselt, ohne dass ein Ende absehbar wäre, das die Mehrheit der Bürger auch gar nicht wünscht. Und die SPD? Sie will sich das ganze Jahr 2018 mit sich, ihrer Dysfunktion und deren Heilung befassen. Unter diesen Bedingungen wird es der Opposition schwerfallen, der Jamaika-Koalition, wenn sie denn zustande kommt, im nächsten Jahr Dampf zu machen. Derzeit spricht alles dafür, dass sich die Regierung ein Jahr lang Zeit damit lassen kann, in die Gänge zu kommen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Probleme der Bürger nicht so lange warten und der nächsten Regierung Beine machen werden. – Ulrich Horn

Nur nicht nach Tonga

Montag, 29. Oktober 2012

Nebenbei

(uh) NRW-Ministerpräsidentin Kraft reiste neulich nach München. Dort feierte Christian Ude Geburtstag. Der SPD-Spitzenkandidat für die bayrische Landtagswahl wurde 65. Da denkt man unweigerlich an den SPD-Kanzlerkandidaten Steinbrück, der ebenfalls 65 ist. Wenn beide ihre Wahl gewinnen, sind sie am Ende ihrer Amtszeit 70. Man könnte meinen, die SPD wolle mit ihnen demonstrieren, dass die Rente mit 67 noch längst nicht der Weisheit letzter Schluss sein muss. Die Vermutung, die Partei halte nur ältere Kandidaten für erfolgversprechend, ist abwegig. Hannelore Kraft ist von der 65 noch weit entfernt. Dennoch hat sie schon eine Wahl gewonnen. Nachdem sie neulich auf einem Foto aus Namibia in einem spektakulären weißen Hochzeitskleid mit wehendem Schleier Aufmerksamkeit erregte, zeigte sie sich nun in München zu Udes Geburtstag nicht weniger chic im bayrischen Dirndl. Beim anstehenden Frankreich-Besuch wird sie dann wohl Lagerfeld tragen, und beim nächsten Holland-Besuch Klotschen und Spitzenhaube. Für ziemlich unwahrscheinlich halte ich, dass sie je zum Staatsbesuch nach Tonga reisen wird.

Ein Kommentar zu “Nur nicht nach Tonga”

  1. […] NRW II: Nur nicht nach Tonga…Post von Horn […]

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