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Nebenbei

  • Schwindende Scheinblüte

    Was denken sich die Wähler? Vor einem Jahr gaben sie der SPD bei Forsa 14 Prozent. Drei Monate später, bei der Bundestagswahl, machten sie die Partei mit 25,7 Prozent zur stärksten Kraft. Da die Union handlungsunfähig war, konnte SPD-Kandidat Scholz Kanzler werden. Heute, neun Monate nach der Wahl, befindet sich seine Partei auf dem Abstieg. Während Union und Grüne in Umfragen die absolute Mehrheit erreichen, ist die Kanzlerpartei auf dem Rückweg unter die 20-Prozent-Marke. Bei Forsa hat sie es bereits geschafft. Ihr Ergebnis bei der Bundestagswahl hat sich als Scheinblüte erwiesen. Die SPD droht wieder bei 14 Prozent zu landen. Scholz trägt das Seine bei. Er tritt in jüngster Zeit häufig auf. Dennoch rauschen auch seine Werte abwärts. Ob seine Auftritte den Niedergang forcieren oder mildern – wer weiß es? Sicher scheint, dass sich der Abwärtstrend der SPD beschleunigen dürfte, verlöre sie die nächste Landtagswahl am 9. Oktober in Niedersachsen. Sollte sich dort wie jüngst in Schleswig-Holstein und NRW eine schwarz-grüne Koalition bilden, könnte die SPD in Brand geraten. Es wäre an der Zeit, sich nach Hydranten und Wasserschläuchen umzuschauen. Auch in Niedersachsen sinken die Werte der SPD, während die der Union und der Grünen steigen. – Ulrich Horn

Grüne gehen neue Wege

Dienstag, 20. März 2012

Nebenbei

(uh) Die Grünen gehen bei Wahlkämpfen neue Wege. Bisher versuchen Parteien, geschlossen aufzutreten. Das halten die Grünen für überholt. Während sie in Schleswig-Holstein, NRW und im Saarland um jeden Wähler kämpfen, brechen die Bundes-Grünen einen Streit über ihre Spitzenkandidaten bei der Bundestagswahl 2013 vom Zaun. Er überlagert inzwischen die Wahlkämpfe und zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Das ließe sich noch ausbauen. Die Grünen müssten nur den Republikanern in den USA nacheifern. Deren Vorwahlkampf findet gewaltige Resonanz, selbst in Deutschland. Auf WDR 5 kann man zeitnah erfahren, welcher Republikaner gerade in Idaho oder Ohio gewonnen hat und wer auf den Plätzen folgt. Solche Aufmerksamkeit könnten auch die Grünen erzielen. Sie müssten nur ihre Spitzenkandidaten bei Vorwahlkämpfen in den 16 Bundesländern ermitteln. WDR 5 würde sicher detailliert berichten.

 

 

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