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Nebenbei

  • Der Minister für heiße Luft

    Kaum ein Minister der Bundesregierung hat seit Beginn der Pandemie so viel heiße Luft produziert wie Gesundheitsminister Spahn (CDU). Das jüngst Beispiel: Er plaudert in der nachrichtenarmen Zeit der Osterfeiertage über die guten Aussichten für jene, die geimpft sind. „Wer vollständig geimpft wurde, kann in Zukunft wie jemand behandelt werden, der negativ getestet wurde“, erklärte er. Spahns Geplauder lenkt von der trüben deutschen Impfbilanz ab. Die erste Impfung erhielten gerade mal etwas mehr als 12 Prozent der Bürger, die zweite bisher nur gut 5 Prozent. Spahns Heimatland NRW liegt im Länderranking auf dem vorletzten Platz. Dort sind noch nicht einmal alle 80-Jährigen geimpft. Spahns Politik und seine öffentlichen und öffentlich gewordenen Auftritte haben seine Sympathiewerte und die die seiner Partei in den Keller gebracht. Man fragt sich, warum seine Medienberater ihm solche Auftritte nicht ausreden. Wollen sie ihn ins Verderben führen oder die Union bei der Bundestagswahl in die Opposition treiben? – Ulrich Horn


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Schweizer wollen kein Freibier für fast alle

Sonntag, 11. März 2012

Nebenbei

(uh) Freibier für Fast alle ist nicht überall populär. Das zeigen die Schweizer. Sie konnten am Sonntag darüber abstimmen, den gesetzlichen Mindesturlaub um zwei auf sechs Wochen zu verlängern. Und was taten sie? Sie lehnten diese Initiative der Gewerkschaften ab. Vor allem zwei Bevölkerungsgruppen waren der Ansicht, vier Wochen Urlaub seien völlig ausreichend – die Hausfrauen und die Rentner.

 

 

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