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Nebenbei

  • Wüstes Gequatsche

    Hendrik Wüst hat es geschafft. Er behauptete bei der NRW-Wahl die CDU-Spitzenposition und baute sie sogar aus. Er kann auf diesen Erfolg stolz sein. Er beflügelt sogar TV-Reporter. Am Wahlabend war immer wieder zu hören, Wüst sei nun Kandidat für die Kanzlerkandidatur und Konkurrent für CDU-Chef Merz. Wüst täte gut daran, darauf nichts zu geben. Unter denen, die ihn hochjubeln, sind nicht nur Einfaltspinsel, die an seinem Erfolg teilhaben wollen. Wen die Medien hochheben, den versenken sie auch wieder. Manchen heben sie nur hoch, um ihn besser versenken zu können. Wer geneigt ist, das TV-Gequatsche ernst zu nehmen, sollte sich vor Augen halten: Wüst ist erst seit sieben Monaten Ministerpräsident. Einen großen Teil dieser Zeit verbrachte er nicht mit Regieren, sondern mit Wahlkampf. Sein Wahlerfolg ist weniger der Lohn für bisherige Leistungen als ein Kredit auf künftige. Ob er im Amt bleibt, steht noch nicht fest. Es liegt nicht allein bei ihm, sondern vor allem bei den Grünen. Damit er im Amt bleiben kann, muss er sie von sich überzeugen. Erst wenn diese Aufgabe gelöst ist, hat er die Landtagswahl gewonnen. Dann muss er beweisen, dass er die neue Koalition führen und die Verhältnisse in NRW verbessern kann. Bevor er diesen Nachweis nicht erbracht hat, sollte er nicht einmal im Traum daran denken, das Kanzleramt anzupeilen. Wie schrecklich es sich anschaut, wenn dieses Amt seinen Inhaber überfordert, demonstriert es gerade am Beispiel von Olaf Scholz. – Ulrich Horn

Aufgelesen … Nr. 13/2012

Mittwoch, 18. Januar 2012

Blog-Tipps

I N T E R N A T I O N A L:
Spiegel – Vor Jahrestag des Aufstands – Ägyptens Militärrat droht Demonstraten
WirtschaftsWoche – Mayer-Kuckuk/Häring/Maisch: China kratzt am Status des Dollar
Focus – Warum Romnay nur 15 Prozent Steuern bezahlt

E U R O P A:
Zeit – Ghelli/Finkenzeller/Faigle: Europa – Neuigkeiten aus der Krisenzone
Spiegel – Euro-Krise: IWF will seine Schlagkraft offenbar massiv ausweiten
Zeit – Harald Schumann: Der große Poker um die Rettung Griechenlands
WirtschaftsWoche – Gerd Höhler: Griechenland: Kein Geld für Pensionen – aber für Panzer
Telepolis – Christian Bunke: Europa und die City
Spiegel – Keno Verseck: Europas Osten rückt nach rechts
WirtschaftsWoche – Ungarn beugt sich dem Druck der EU

N A T I O N A L:
FAZ – Helmut Bünder: Steuererklärungen – Hohe Fehlerquote im Finanzamt
Rheinische Post – Eva Quadbeck: Gegen Landflucht – Micro-Kredite für Kleinunternehmer

P a r t e i e n:
Spiegel – Roland Nelles/Philipp Wittrock: Merkels Bürgeroffensive – Die Ersatzpräsidentin
Stern – Hans Herbert von Arnim: Parteienstaat kostet 500 Millionen Euro
Rheinische Post – NRW-Grüne befürchten große Koalition im Bund
TAZ – U. Schulte: Grüne wollen Vermögensabgabe – Millionäre sollen für die Krise zahlen

W i r t s c h a f t:
Handelsblatt – Millionenpensionen: Auf die Dax-Chefs wartet ein goldener Ruhestand
Manager Magazin – Dietmar Student: Energiekonzern Steag sucht Investor
FTD – Timo Pache: Rohstoffangst lässt Firmen auswandern

W u l f f:
news aktuell – Stern: Gottschalk verteidigt den Präsidenten

M e d i e n:
TAZ – Felix Dachsel: Bild antwortet auf taz-Fragen – Diekmann wulfft sich raus
Manager Magazin – Klaus Boldt: Bertelsmann kommt nur langsam voran
WirtschaftsWoche – Medienbranche: Burda verbucht Rekordumsatz

R E G I O N A L:
DerWesten – NRW-Landtag will offenbar halbierte Diätenerhöhung
Rheinische Post – NRW: Gutachter soll Ministerpensionen klären
ZOOM – Über 100 000 Patienten wegen Missbrauchs berauschender Substanzen im Krankenhaus behandelt

L O K A L:
Express – Marc Herriger: Düsseldorf – Straftäter immer jünger
Ruhrbarone – Stafan Laurin: Bochum sollte bei der Esoterikförderung sparen
Tagesspiegel – Ralf Schönball: Berlin – Potsdamer Platz zählt nicht mehr zu Top-Adressen

 

 

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