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Nebenbei

  • Es geht noch schlechter

    Um die Deutsche Bank und die Commerzbank steht es schlecht. Bundesfinanzminister Scholz (SPD) möchte ihren Verfall stoppen. Sie sollen sich zusammenschließen. Er hofft, vereint könnten sie eine stärkere Rolle spielen. Die Verhandlungen haben gerade begonnen. Sie werden beide Banken zunächst weiter schwächen. Um größeres Gewicht zu gewinnen, müssen sie Kosten senken. Sie gilt, Stellen zu streichen und Zweigstellen zu schließen. Beide Geldhäuser beschäftigen insgesamt gut 130.000 Menschen. Soll der Zusammenschluss den gewünschten Gewinn bringen, könnten 20.000 bis 50.000 Stellen wegfallen. Was werden die Mitarbeiter bei diesen Aussichten tun? Sie werden sich fragen, ob sie es sind, die demnächst auf der Strecke bleiben. Viele werden alles daransetzen, einen anderen Arbeitgeber zu finden. Sie werden sich umhören, Bewerbungen schreiben, sich auf Bewerbungsgespräche vorbereiten. Sie werden ihre finanziellen Verhältnisse straffen, um drohende Durststrecken zu überstehen. Sie werden sich zum Abwehrkampf gegen den Zusammenschluss formieren und an Protestaktionen teilnehmen. Bis die Vereinigung in trockenen Tüchern ist, falls es zu ihr kommt, wird einige Zeit ins Land gehen. Derweil werden sich die Beschäftigten mehr mit sich selbst als mit den Geschäften ihrer Bank befassen. Ist es abwegig abzunehmen, dass sich die schlechte Ertragslage der beiden Banken in nächster Zeit noch verschlechtern wird? – Ulrich Horn

Aufgelesen … Nr. 12/2012

Dienstag, 17. Januar 2012

Blog-Tipps

I N T E R N A T I O N A L:
FTD – Jonathan Soble: Japan – Abstieg eines Weltstars
Spiegel – Machtkampf im Irak: Maliki geht auf Konfrontationskurs zur Türkei
Zeit – Syrien: Allianz gegen Assad-Regime wächst

E U R O P A:
WirtschaftsWoche – Deutscher Export-Verband greift Italien frontal an
FR – F. Herold: Widerstand gegen Orban – Budapester Aufstand
WirtschaftsWoche – Flauger/Stratmann: Großmann mahnt europäische Energiepolitik an

N A T I O N A L:
Welt – Europa-Abgeordneter Brok: US-Kräfte haben uns den Währungskrieg erklärt
Manager Magazin – Ratingagenturen: Deutschland will Macht der Kreditwächter brechen
Focus Money – Europäische Ratingagentur: Westerwelle will Stiftung Warentest für Finanzen
FAZ – Christoph Schäfer: Spendenkonten – Almosen für Deutschland

G e s e l l s c h a f t:
Spiegel – Seltener Bildungsaufstieg: Abgehängt bleibt abgehängt
News4teachers – Immer mehr Judendlichen kiffen und trinken sich ins Koma

P  a  r  t  e  i  e  n:
Spiegel – Severin Weiland: Die (fast) unglaubliche Wandlung des Guido W.
Zeit – Michael Schlieben: Parteitreffen – Linke Lebenslügen

W  i  r  t  s  c  h  a  f  t:
Focus Money – Danuta Szarek: Die unappetitlichen Geheimnisse von McDonald’s
WirtschaftsWoche – Berlin schützt kritische Exporte: Die Iran-Connection
Harward Business Manager – Menz u.a.: Die vier Gesichter des Chef-Strategen

W  u  l  f  f:
Süddeutsche – Heribert Prantl: Affäre Wulff – Die Kritik wird immer kleinkarierter
FR – Matthias Thieme: Wulff im Club der Superreichen

M  e  d  i  e  n:
FR – Götz Aly: Journalisten, Rabatte und Moral

R E G I O N A L:
Zeit – Ludwig Greven: Große Koalition an der Saar, oder was nun?
FR – K. Doemens: Gespräche im Saarland – Sorge um rot-grüne Koalition im Bundestag
Rheinische Post – G. Voogt: Verbraucherzentrale – Läden sollen länger geöffnet bleiben
Ruhrbarone – Stefan Laurin: PFT-Prozess gestartet
Rheinische Post – Minister: Berlin lockt Modeprofis von NRW weg

L O K A L:
Westdeutsche Zeitung – Bahn will Müngstener Brücke für 30 Millionen sanieren
DerWesten – Jennifer Schumacher: Polizei-Hundertschaft nimmt Autoschieberbande hoch
ZOOM – Glosse: Stadt war einmal – Winterberg wird Unternehmen

 

 

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