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Nebenbei

  • Spahn auf dem Hochseil

    Es kommt der Tag, an dem sich Regierungschefs fragen: Wer übernimmt meinen Job, wenn ich ausfalle? Manche installieren Kronprinzen. Werden sie sichtbar, weiß alle Welt: Mit dem Regenten geht’s bergab. Selbst wer keinen Kronprinzen benennt, ist vor dem Niedergang nicht gefeit. Stets findet sich jemand, der sich selbst zum Kronprinzen kürt und den Niedergang forciert. In der CSU heißt er Söder. Er scheint sein Ziel zu erreichen. In der CDU heißt er Spahn. Er lässt sich in Talkshows als möglicher Merkel-Nachfolger ankündigen. Ausgegoren ist die Sache bei ihm noch nicht. Die Kabarettisten haben ihn auf dem Kieker. Er liefert ihnen emsig Material. Sie legen jedes seiner Worte auf die Goldwaage und prüfen, ob und wie sie Merkel schaden. Gern ziehen sie ihn als Nörgler vom Dienst durch den Kakao. Bis zum Netzbeschmutzer ist es da nicht mehr weit. Längst steht der Verdacht im Raum, er spiele mit Gegnern und Konkurrenten der Union über Bande, etwa mit FDP-Chef Lindner. Die Medien verfolgen gespannt Spahns Pirouetten auf dem Hochseil. In der Union schaut mancher eher auf das Netz tief unter dem Seil und fragt sich, ob und wann es wohl – wie von magischer Hand gezogen – verschwinden wird. – Ulrich Horn

Archive | Dezember, 2017

Offene Rechnungen

Montag, 30. Mai 2011

1 Kommentar

(uh) Jahrzehnte lang gaben in der NRW-CDU Funktionäre und Abgeordnete den Ton an. Die Mitglieder dienten wie in anderen Parteien als Beitragszahler und Wähler. Viel zu sagen hatten sie nicht. Einfluss gewann in der Regel nur, wer schon als Jugendlicher in der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union das Handwerk des Funktionärs erlernte. [weiter]

Klotz am Bein

Mittwoch, 25. Mai 2011

1 Kommentar

(uh) Wenn die NRW-CDU eines kann, dann das: Es sich Jahrzehnte lang in der Opposition gut gehen lassen. [weiter]

Kraftlos in Düsseldorf

Mittwoch, 18. Mai 2011

6 Kommentare

(uh) Erst zehn Monate ist die rot-grüne NRW-Minderheitsregierung im Amt. Doch schon jetzt wirkt sie ausgelaugt. Es ist der SPD-Teil der Koalition, der diesen Eindruck nährt. Die Partei hat kein Konzept für das Land. Ihre Minister wirken unbeholfen und überfordert. [weiter]