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Nebenbei

  • Der Geschichte schreibt

    Seit Winfried Kretschmann begonnen hat, Geschichte zu schreiben, hört er nicht mehr damit auf. Zuerst wurde er zum ersten grünen Ministerpräsidenten. Dann machte er Baden-Württembergs Grüne mit 30,3 Prozent zur regionalen Volkspartei und auch zur stärksten Partei. Nun ist er auch noch – nach einer ZDF-Umfrage – zum beliebtesten Politiker Deutschlands aufgestiegen. Ist das von Bedeutung? Was sagt uns das? Denken wir diese Entwicklung einfach mal weiter. Vor allem der SPD müsste sie Sorgen bereiten. Was wäre denn, wenn Kretschmann bei der Bundestagswahl 2017 als Spitzenkandidat der Grünen anträte? Für die SPD könnte sich dieser Schritt zur Katastrophe auswachsen. Schriebe Kretschmann auch als grüner Kanzlerkandidat Geschichte, müsste die SPD fürchten, im Bund zur dritten Kraft zu schrumpfen. Schwarz-Grün würde dann zur Großen Koalition. Es könnte beim Geschichteschreiben sogar noch doller kommen, auch für die CDU. Träfe Seehofers Prophezeiung ein und die Union fiele demnächst unter die 30-Prozent-Marke, könnte bei Kretschmanns Kandidatur die nächste Große Koalition sogar Grün-Schwarz sein, und am Kanzleramt müsste das Namensschild geändert werden. Statt der Kanzlerin gäbe es wieder einen Kanzler – namens Kretschmann. Und Seehofer könnte sagen, er habe doch richtig gelegen und rechtzeitig gewarnt. Schöne Aussichten wären das. Oder ein Albtraum? – Ulrich Horn

Archive | April, 2016

Offene Rechnungen

Montag, 30. Mai 2011

1 Kommentar

(uh) Jahrzehnte lang gaben in der NRW-CDU Funktionäre und Abgeordnete den Ton an. Die Mitglieder dienten wie in anderen Parteien als Beitragszahler und Wähler. Viel zu sagen hatten sie nicht. Einfluss gewann in der Regel nur, wer schon als Jugendlicher in der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union das Handwerk des Funktionärs erlernte. [weiter]

Klotz am Bein

Mittwoch, 25. Mai 2011

1 Kommentar

(uh) Wenn die NRW-CDU eines kann, dann das: Es sich Jahrzehnte lang in der Opposition gut gehen lassen. [weiter]

Kraftlos in Düsseldorf

Mittwoch, 18. Mai 2011

6 Kommentare

(uh) Erst zehn Monate ist die rot-grüne NRW-Minderheitsregierung im Amt. Doch schon jetzt wirkt sie ausgelaugt. Es ist der SPD-Teil der Koalition, der diesen Eindruck nährt. Die Partei hat kein Konzept für das Land. Ihre Minister wirken unbeholfen und überfordert. [weiter]