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Letzte Kommentare

Nebenbei

  • Prestige und Mittelmaß

    Die Medien verschaffen der 1. Fußball-Bundesliga der Männer ein Prestige, das nicht gerechtfertigt ist. Die Liga versinkt im Mittelmaß. Die letzten Spieltage der jüngsten Saison bezogen ihre Spannung nicht aus dem Kampf der besten Mannschaften um die Meisterschaft. Sie war seit Wochen entschieden. Zuletzt ging es nur noch um den Abstieg. Ihn mussten ein Drittel aller Mannschaften fürchten. Dass die Liga nicht von der Leistungsstärke der Mannschaften, sondern von deren Schwäche geprägt wird, macht auch die Abschlusstabelle deutlich. Ein Verein ist erstklassig, drei Vereine sind mit deutlichem Punktabstand mittelmäßig. Der Rest ist mehr oder minder zweitklassig. Dagegen ist in der zweiten Liga das Leistungsstreben noch spürbar. Dort kämpften bis zuletzt drei Mannschaften um den Aufstieg. Es scheint so, als liege das durchschnittliche Leistungsniveau des Profifußballs der Männer auf jene Linie, die den Aufstieg in die 1. Liga und den Abstieg in die 2. Liga markiert. Die Leistungskraft der Erstligamannschaften wird zunehmend von der Finanzkraft ihrer Vereine bestimmt. Diese Einsicht teilt nicht jeder Fanclub. Wie wäre sonst der Ärger der Schalker Fans über die schwachen Leistungen ihrer Mannschaft zu verstehen? Profifußball ist ein Geschäft. Die Clubs sind Unternehmen. Schalke ist bis zum Bommel der Vereinsmütze verschuldet. Wer wie die Schalke-Fanclubs versucht, die Vereinskultur auf die seligen Zeiten von Szepan und Kuzorra auszurichten, darf sich nicht wundern, wenn er weitere 57 Jahre vergeblich hinter der Meisterschale herlaufen muss. – Ulrich Horn

Archive | Mai, 2015

Schmale Spur

Montag, 28. Februar 2011

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(uh) Seit gut einem halben Jahr ist die rot-grüne Minderheitsregierung im Amt. Als sie im Juli 2010 antrat, gab sie sich kraftvoll und selbstbewusst. Das hat sich geändert. Nach nicht einmal acht Monaten wirkt sie eher müde. [weiter]

Schwarze Löcher

Freitag, 25. Februar 2011

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(uh) Was Angela Merkel über ihren Verteidigungsminister zu Guttenberg wirklich denkt – wir wissen es nicht. Wir können es nur vermuten. Man darf ihr wohl unterstellen, dass sie seine Täuschungen und Lügen nicht in Ordnung findet. Sie wird auch wissen, dass seine Hochstapelei dem Ansehen der Regierung und des Landes schadet. Dennoch lässt sie ihn im Amt. Es bleibt ihr vorerst nichts anderes übrig. [weiter]

Akrobatischer Querdenker

Sonntag, 20. Februar 2011

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(uh) Aachen zeichnet sich durch drei Dinge aus. Es beliefert die Welt mit Printen. Es war vor rund 1200 Jahren Regierungssitz von Karl dem Großen. Und dort werden in der Regel jedes Jahr zwei Auszeichnungen verliehen: Eine große – der Karlspreis. Und eine kleine – der Karnevalsorden wider den tierischen Ernst. Er fiel in diesem Jahr an Karl-Theodor zu Guttenberg. [weiter]

Hoffnungsträger

Sonntag, 13. Februar 2011

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(uh) Von ihren Spitzenkräften erwarten die Parteien vor allem eins: dass sie Wahlen gewinnen. Zwei, mit denen die SPD solche Hoffnungen verbindet, sind Olaf Scholz und Hannelore Kraft. Beide sind stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende. Doch damit endet die Gemeinsamkeit auch schon. Denn der Hamburger und die Mülheimerin stehen für unterschiedliche politische Ansätze. Deren Erfolgsaussichten klaffen weit auseinander. [weiter]

Rote Stress-Tage

Sonntag, 6. Februar 2011

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(uh) Es kann dieser Tage keinen Spaß machen, SPD-Landtagsabgeordneter zu sein. Es muss ihnen so vorkommen, als ob ihre Ministerpräsidentin und ihr Finanzminister alles daran setzen, die NRW-SPD und ihre Landtagsfraktion zur Verzweiflung zu bringen. [weiter]

Von Sündern und Sündenböcken

Mittwoch, 2. Februar 2011

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(uh) Selten hat sich eine Regierung so kurz nach ihrem Amtsantritt so blamiert. Die die rot-grüne NRW-Minderheitsregierung wurde mit ihrem Nachtragsetat beim Tricksen und Täuschen erwischt. Finanzminister Walter-Borjans bezieht dafür kräftig Prügel. Dabei war es wohl Ministerpräsidentin Kraft, die den Zug auf das falsche Gleis setzte. [weiter]